20 Apps, die Euch auf einer Japan-Reise wirklich weiterhelfen
Eine Reise nach Japan ist faszinierend – kulturell, kulinarisch und landschaftlich. Gleichzeitig kann sie aber auch organisatorisch herausfordernd sein: komplexe Verkehrssysteme, Sprachbarrieren, unterschiedliche technische Standards und ungewohnte Alltagsgewohnheiten warten auf Euch.
Zum Glück gibt es eine ganze Reihe von Apps, die genau auf diese Situationen zugeschnitten sind und Euch das Leben unterwegs deutlich erleichtern. Ob es um die Einreiseformalitäten geht, um die Suche nach dem nächsten veganen Restaurant, um eine schnelle Übersetzung oder um aktuelle Erdbebenwarnungen – mit den richtigen digitalen Helfern seid Ihr bestens gerüstet.
Im Folgenden stelle ich Euch 20 Apps vor, die speziell für Japan-Reisende entwickelt oder optimiert wurden und die Euch sowohl im Alltag als auch in besonderen Situationen zuverlässig zur Seite stehen. Jede App hat ihre eigenen Stärken – manche sind absolute Must-haves, andere sind Spezialisten für bestimmte Momente. Gemeinsam bilden sie aber ein digitales Reise-Kit, das Euch sicher, informiert und entspannt durchs Land der aufgehenden Sonne bringt.
Die Must-haves unter den Apps
Diese Apps gehören für mich einfach zu einer Reise nach Japan dazu und sind für uns absolut unverzichtbar geworden.
Visit Japan Web
Hier könnt Ihr bereits vor Abflug wichtige Schritte wie die Registrierung Eurer Passdaten, Zollerklärungen und Gesundheitsinformationen online eingeben. Dadurch verkürzt sich die Abfertigung bei der Ankunft am Flughafen erheblich, weil Ihr nur noch den angezeigten QR-Code vorzeigen müsst. Die App ist benutzerfreundlich aufgebaut und auf Englisch verfügbar, sodass Ihr keine japanischen Sprachkenntnisse benötigt.
Besonders praktisch ist, dass sich Visit Japan Web nicht nur für die Einreise, sondern auch für Tax-Free-Einkäufe nutzen.
Mein Tipp: Registriert Euch einige Tage vor Abreise, ladet den QR-Code als Screenshot herunter und speichert ihn offline – so seid Ihr auch ohne stabile Internetverbindung bei der Ankunft vorbereitet.
WICHTIGER HINWEIS: Es gibt diese App nicht in den App-Stores. Ähnliche Apps dort sind Fakes, vor denen die japanische Regierung immer wieder warnt. Herunterladen könnt Ihr die App nur auf der offiziellen Seite: www.digital.go.jp.
Google Maps
Google Maps ist in Japan unverzichtbar, nicht nur, um Straßen zu finden, sondern auch um Euch im dichten Netz von Bahnlinien und Bussen zurechtzufinden.
Die App zeigt Euch nicht nur Routen zu Fuß oder mit dem Auto an, sondern auch detaillierte Verbindungen mit der Bahn – inklusive Gleisangaben, Umsteigezeiten und Ticketpreisen. Besonders in Großstädten wie Tokio, wo mehrere Zug- und U-Bahnlinien parallel verlaufen, spart Google Maps viel Zeit bei der Orientierung.
Außerdem werden viele kleine Restaurants, Cafés und Sehenswürdigkeiten angezeigt, oft mit Bewertungen und Fotos, die Euch bei der Auswahl helfen. Ein praktisches Extra ist die Möglichkeit, Karten offline herunterzuladen, falls Ihr mal keinen Empfang habt. In ländlicheren Gegenden Japans kann das ein echter Lebensretter sein.
Google Lens
Google Lens ist mehr als nur eine Übersetzungs-App – es ist Euer digitaler Blick in eine Welt voller japanischer Schriftzeichen und unbekannter Produkte. Ihr richtet einfach die Kamera Eures Smartphones auf ein Schild, eine Speisekarte oder ein Produktetikett, und schon werden die Texte in Echtzeit übersetzt.
Das ist besonders nützlich in kleinen Restaurants ohne englische Speisekarten oder beim Einkaufen im Supermarkt, wenn Ihr nicht sicher seid, was genau in einem Produkt enthalten ist. Neben Übersetzungen kann Google Lens auch Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Kunstwerken oder Pflanzen liefern, die Ihr unterwegs entdeckt. Das macht es nicht nur praktisch, sondern auch lehrreich – Ihr erfahrt sofort mehr über die Dinge, die Euch begegnen.
Ein weiterer Vorteil: Die App funktioniert auch offline, wenn Ihr vorher Sprachpakete herunterladet. Gerade in Japan, wo selbst viele Hinweisschilder nur auf Japanisch sind, spart Google Lens Zeit, reduziert Missverständnisse und gibt Euch das Gefühl, jederzeit Zugang zu relevanten Informationen zu haben – ohne mühsames Tippen.
Line
Line ist in Japan das Kommunikationsmittel Nummer eins – weit vor WhatsApp oder anderen Messengern.
Viele Hotels, Tourguides oder lokale Veranstalter kommunizieren lieber über Line als per E-Mail oder Telefon. Die App bietet kostenlose Nachrichten, Sprach- und Videoanrufe, Sticker und sogar integrierte Bezahlfunktionen. Auch viele Geschäfte und Restaurants nutzen Line, um Angebote zu verschicken oder Reservierungen zu bestätigen.
Wenn Ihr vorhabt, länger in Japan zu bleiben oder dort Freunde zu treffen, ist Line fast Pflicht. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv, und Ihr könnt sie problemlos auf Englisch umstellen. Zudem ist die App bekannt für ihre niedlichen Sticker, die in Japan ein echter Kult sind – perfekt, um die Kommunikation etwas aufzulockern.

Unterwegs in Japan
Diese Apps helfen Euch dabei, das Land einfach und ohne Stress zu erkunden und machen Eure Reise damit um einiges leichter.
Japan Travel by Navitime
Japan Travel by Navitime ist speziell auf Reisende zugeschnitten und geht noch einen Schritt weiter als Google Maps. Neben Routenplanung für Bahn, Bus, Auto und zu Fuß bietet die App auch Informationen zu JR Pass-kompatiblen Zügen, Fahrzeiten, Preisen und Umsteigehinweisen.
Besonders wertvoll ist, dass Navitime auch Verspätungen, Streckenunterbrechungen und Alternativrouten anzeigt – ein Segen, wenn Euer geplanter Zug plötzlich nicht fährt.
Die App ist sehr nutzerfreundlich aufgebaut und erlaubt es, Routen nach Kosten, Schnelligkeit oder Anzahl der Umstiege zu filtern. Auch Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels sind integriert, sodass Ihr alles in einer Anwendung planen könnt.
Der Offline-Modus ist ebenfalls hilfreich, vor allem wenn Ihr unterwegs keine stabile Internetverbindung habt. Für längere Bahnreisen durch verschiedene Präfekturen Japans ist Navitime fast schon ein Pflicht-Download, da es die Planung erheblich vereinfacht und Euch selbst bei komplizierten Fahrplänen den Überblick bewahren lässt.
Tokyo Metro Subway Map
Tokios U-Bahn-Netz ist riesig und auf den ersten Blick verwirrend – die Tokyo Metro Subway Map-App hilft Euch, den Überblick zu behalten. Sie zeigt Euch nicht nur eine übersichtliche Karte, sondern auch die schnellsten Verbindungen zwischen Stationen, inklusive Umsteigehinweisen.
Besonders hilfreich: Die App funktioniert offline, sodass Ihr auch ohne Internetzugang jederzeit nachsehen könnt. Ihr könnt Start- und Zielstation eingeben und bekommt die beste Route samt Fahrzeit und Preis angezeigt. Für alle, die viel in Tokio unterwegs sind, ist diese App ein Muss – sie spart Zeit, reduziert Stress und verhindert, dass Ihr im falschen Zug landet.

Suikakeibo
Suikakeibo ist eine clevere App für alle, die eine Suica*– oder Pasmo-Karte* nutzen – die wiederaufladbaren IC-Karten für Bahn, Bus, Einkäufe und mehr. Die App hilft Euch, den Überblick über Eure Ausgaben zu behalten, indem sie Eure Transaktionen automatisch aufzeichnet, sobald Ihr die Karte nutzt. So seht Ihr genau, wofür Ihr in Japan Geld ausgebt – ob für Fahrten, Snacks aus dem Konbini oder Restaurantbesuche.
Gerade bei längeren Aufenthalten oder begrenztem Reisebudget ist das enorm praktisch. Suikakeibo zeigt auch den aktuellen Kartenstand an, sodass Ihr rechtzeitig Guthaben aufladen könnt. Die App ist einfach zu bedienen, bietet aber dennoch detaillierte Statistiken, die Euch helfen, Euer Budget im Blick zu behalten. Wer Wert auf Finanzkontrolle legt oder gerne nachvollzieht, wohin das Reisegeld fließt, wird Suikakeibo lieben.
Go Taxi
Taxis sind in Japan sicher, zuverlässig – aber oft schwer spontan zu bekommen, vor allem in kleineren Städten oder nachts. Go Taxi ist die ideale Lösung: Mit der App bestellt Ihr ein Taxi direkt zu Eurem Standort, ähnlich wie bei Uber. Ihr könnt Zieladresse und Zahlungsweise vorab eingeben, sodass es bei der Fahrt keine Missverständnisse gibt.
Besonders praktisch ist, dass Go Taxi landesweit funktioniert und nicht nur in einer Stadt. Auch wenn Ihr in einer fremden Gegend unterwegs seid, könnt Ihr Euch so bequem abholen lassen.
Die Fahrer sind professionell und die App zeigt Euch den Preis vorab an. Für Situationen, in denen öffentliche Verkehrsmittel nicht mehr fahren oder das Gepäck zu schwer ist, ist Go Taxi eine große Hilfe.

Uber

Uber ist in Japan nur eingeschränkt verfügbar – meist in größeren Städten wie Tokio, Osaka oder Kyoto – kann dort aber sehr praktisch sein. Gerade, wenn Ihr keine Lust habt, ein Taxi auf der Straße anzuhalten oder nicht genau wisst, wie Ihr Eure Zieladresse auf Japanisch erklären sollt, bietet Uber eine bequeme Lösung.
Preise sind transparent, die Bezahlung läuft über die App, und Ihr könnt die Fahrt bequem tracken. Besonders praktisch ist Uber, wenn Ihr nachts unterwegs seid oder wenn Ihr mehrere Personen mit viel Gepäck seid. Auch wenn es nicht in allen Regionen verfügbar ist, lohnt sich die Installation als Ergänzung zu Go Taxi.
Essen gehen in Japan – diese Apps helfen
Wer stimmt mir zu bei der Aussage “mit das Beste an einer Japan-Reise ist das Essen”? Die hier vorgestellten Apps helfen Euch dabei diesen Teil des Reise besonders zu genießen.
Tabelog

Tabelog ist in Japan die wohl wichtigste Bewertungsplattform für Restaurants – und wird von Einheimischen intensiv genutzt. Die App bietet detaillierte Restaurantlisten, Fotos, Menüs und Bewertungen, die oft aussagekräftiger sind als internationale Plattformen. Auch kleine, unscheinbare Lokale ohne englische Speisekarte finden hier ihren Platz.
Ihr könnt gezielt nach Region, Küche, Preisklasse oder besonderen Merkmalen suchen. Zwar sind viele Inhalte auf Japanisch, aber mit Übersetzungsfunktionen (z. B. Google Lens) lässt sich die App auch als Ausländer gut nutzen. Wer wirklich wie ein Local essen möchte, kommt an Tabelog nicht vorbei.
↗ Die Tabelog App Schritt für Schritt erklärt
↗ Download (Android | iPhone)
Gourmet Navigator
Wer in Japan essen geht, hat die Qual der Wahl – und genau hier hilft der Gourmet Navigator. Die App listet Restaurants nach Standort, Küche, Preisklasse und Bewertungen auf. Anders als Google Maps ist Gourmet Navigator stärker auf die japanische Gastronomie spezialisiert und bietet oft detailliertere Informationen, etwa ob ein Restaurant englische Menüs hat oder Reservierungen nötig sind.
Ihr könnt Fotos der Gerichte ansehen, Öffnungszeiten prüfen und direkt in der App reservieren. Besonders hilfreich ist, dass auch viele kleinere, familiengeführte Restaurants gelistet sind, die auf internationalen Plattformen oft fehlen. Wer kulinarisch neugierig ist, entdeckt mit Gourmet Navigator authentische Orte, die sonst vielleicht unentdeckt bleiben.

HappyCow

Für Vegetarier und Veganer kann Japan kulinarisch herausfordernd sein, da viele Gerichte Fisch- oder Fleischbestandteile enthalten. HappyCow ist hier der perfekte Begleiter: Die App zeigt Euch vegetarische, vegane und veggiefreundliche Restaurants in Eurer Nähe. Nutzerbewertungen helfen, die besten Spots zu finden, und viele Einträge enthalten Fotos der Speisen.
Auch Bio-Läden oder Cafés mit pflanzlicher Milch werden angezeigt. HappyCow ist weltweit bekannt, aber gerade in Japan ist sie besonders wertvoll, um versteckte pflanzliche Optionen zu entdecken. Die App spart Zeit und Nerven, da Ihr nicht lange nach geeigneten Lokalen suchen oder kompliziert nach Inhaltsstoffen fragen müsst.
Mymizu
Mymizu ist eine umweltfreundliche App, die Euch kostenlose Wasser-Nachfüllstationen in ganz Japan zeigt. Einfach den Standort öffnen, und Ihr seht, wo Ihr Eure Trinkflasche auffüllen könnt – sei es in Cafés, Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen. Das spart nicht nur Geld, sondern reduziert auch Plastikmüll, da Ihr weniger Einwegflaschen kauft.
Die App ist besonders in Städten wie Tokio oder Kyoto praktisch, wo es zwar viele Getränkeautomaten gibt, aber kostenloses Wasser nicht überall leicht zu finden ist. Mymizu ist community-basiert, das heißt, Nutzer können neue Stationen hinzufügen. Das macht sie stetig aktueller und hilfreicher.
Wer nachhaltig reisen möchte, wird Mymizu schnell schätzen lernen – und nebenbei entdeckt Ihr oft kleine Cafés oder Geschäfte, die Ihr ohne die App vielleicht übersehen hättet.

Apps für den Fall der Fälle
Japan ist ein Land mit erhöhter Gefahr von Naturkatastrophen wie Taifunen, Erdbeben, Tsunami und mehr – und damit sind Warn-Apps auch für uns ein ständiger Begleiter
Yurekuru
Yurekuru („Shake Coming“) ist eine japanische App, die speziell dafür entwickelt wurde, Euch bei Erdbeben rechtzeitig zu warnen. Sie sendet Push-Benachrichtigungen, oft wenige Sekunden bevor die Erschütterung spürbar wird. Das mag kurz erscheinen, kann aber den entscheidenden Unterschied machen, um Schutz zu suchen oder sich von potenziell gefährlichen Bereichen fernzuhalten.
Besonders in einem Land wie Japan, wo kleinere und größere Beben zur Realität gehören, ist eine solche App Gold wert. Ihr könnt in Yurekuru Euren aktuellen Aufenthaltsort festlegen oder die Ortungsfunktion nutzen, damit die Warnungen standortgenau erfolgen. Zusätzlich liefert die App Details zur erwarteten Intensität und zum Epizentrum, sodass Ihr einschätzen könnt, wie stark das bevorstehende Beben sein könnte.
Die Benutzeroberfläche ist auf Japanisch, aber mit ein wenig Eingewöhnung oder einer Übersetzungs-App lässt sie sich problemlos nutzen. Für Reisende, die vielleicht nicht an Erdbeben gewöhnt sind, gibt Yurekuru ein zusätzliches Sicherheitsgefühl und trägt dazu bei, in Stresssituationen ruhiger zu reagieren.
Ein Tipp: Aktiviert die Benachrichtigungen dauerhaft, auch wenn Ihr schlaft – so werdet Ihr im Notfall sofort informiert.
Safety tips
Safety tips ist eine offizielle App der Japan Tourism Agency, die Euch nicht nur vor Erdbeben, sondern auch vor anderen Naturkatastrophen wie Taifunen, Tsunamis oder extremen Wetterereignissen warnt.
Die App ist komplett auf Englisch verfügbar und daher besonders nutzerfreundlich für internationale Gäste. Neben Echtzeitwarnungen bietet sie auch klare Handlungsempfehlungen, die Euch Schritt für Schritt erklären, wie Ihr Euch in einer bestimmten Situation verhalten solltet. Das ist besonders wertvoll für Reisende, die mit den Abläufen im japanischen Katastrophenschutz noch nicht vertraut sind. Ihr könnt die Art der Benachrichtigungen anpassen, sodass Ihr nur relevante Warnungen erhaltet.
Zusätzlich verfügt Safety tips über ein integriertes Wörterbuch mit wichtigen japanischen Begriffen für Notfälle – praktisch, wenn Ihr mit Rettungskräften oder Einheimischen kommunizieren müsst.
Die App nutzt GPS, um standortbasierte Informationen zu liefern, und funktioniert landesweit. Sie ist damit nicht nur in Großstädten, sondern auch in ländlichen oder küstennahen Gebieten ein wichtiger Reisebegleiter. Wer in Japan sicher unterwegs sein will, sollte Safety tips gleich zu Beginn der Reise installieren.

Pocket Shelter Plus
Pocket Shelter Plus ist eine weitere Sicherheits-App, die in Notfällen Leben retten kann. Sie zeigt Euch jederzeit den nächstgelegenen Evakuierungsort an – egal, ob es sich um ein Erdbeben, einen Tsunami oder einen anderen Notfall handelt. Besonders in Großstädten, in denen Ihr Euch nicht auskennt, ist es beruhigend, zu wissen, wo Ihr im Ernstfall Schutz findet.
Die App ist einfach gestaltet, funktioniert auch offline und kann Euch mit klaren Symbolen und Karten direkt zum Ziel navigieren. Neben Evakuierungsorten liefert Pocket Shelter Plus auch Informationen zu Katastrophenschutzmaßnahmen und Verhaltensregeln.
Ein praktischer Zusatznutzen: Ihr könnt Favoriten speichern, etwa Euer Hotel, sodass Ihr im Notfall immer die schnellste Route dorthin findet. Für sicherheitsbewusste Reisende ist Pocket Shelter Plus eine sinnvolle Ergänzung zu den offiziellen Warn-Apps.
↗ Weitere Informationen: pocketshelter.jp
NHK WORLD-JAPAN
NHK WORLD-JAPAN ist der internationale Nachrichtendienst der japanischen Rundfunkgesellschaft. Die App liefert aktuelle Nachrichten aus Japan in englischer Sprache – ideal, um über lokale Ereignisse, Politik, Wirtschaft oder Kultur informiert zu bleiben. Neben Textartikeln gibt es Livestreams, Videos und Radiosendungen.
Besonders nützlich sind die Eilmeldungen bei wichtigen Ereignissen, wie Naturkatastrophen oder großen politischen Entscheidungen. Für alle, die nicht nur reisen, sondern auch ein tieferes Verständnis für das Land entwickeln wollen, ist NHK WORLD-JAPAN eine hervorragende Quelle.

Weitere hilfreiche Apps, wenn Ihr in Japan unterwegs seid
NTT-BP – Auf der Suche nach dem WIFI
Internet unterwegs ist in Japan Gold wert – und genau hier hilft NTT-BP. Diese App ist Euer Schlüssel zu Hunderttausenden kostenlosen WLAN-Hotspots im ganzen Land. Ob in Bahnhöfen, Cafés, Einkaufszentren oder öffentlichen Plätzen – mit NTT-BP loggt Ihr Euch mit nur einem Mal registrieren in alle Partner-Hotspots automatisch ein. Das spart Zeit und Nerven, weil Ihr nicht ständig neue Anmeldemasken ausfüllen müsst.
Besonders auf längeren Bahnreisen oder in ländlichen Gebieten, wo mobiles Datenvolumen schnell knapp wird, ist der Service unschlagbar. Die App ist übersichtlich gestaltet und zeigt Euch auf einer Karte, wo der nächste Hotspot zu finden ist. Auch wenn in Japan mobiles Internet über SIM-Karten oder eSIMs gut verfügbar ist, lohnt sich NTT-BP, um Datenvolumen zu sparen oder als Backup, falls Ihr einmal gar kein Netz habt.
Die Geschwindigkeit ist meist solide und reicht problemlos für Navigation, Kommunikation und das schnelle Teilen von Reiseerlebnissen. Für alle, die unabhängig vom Hotel-WLAN flexibel online bleiben möchten, ist NTT-BP ein echter Reisebegleiter.
↗ Weitere Informationen zu der App gibt es unter: www.ntt-bp.net
↗ Download (Android | iPhone)
Wörterbuch-Apps
Egal, ob Ihr Anfänger oder Fortgeschrittene in Japanisch seid – eine gute Wörterbuch-App kann unterwegs Gold wert sein.
Besonders empfehlenswert sind Apps wie Takoboto (Android | iPhone), Imiwa? bzw Yomiwa (Android | iPhone) oder Japanese Dictionary (Android | iPhone), die sowohl Übersetzungen als auch Kanji-Erklärungen und Beispielsätze bieten. Der Vorteil gegenüber reinen Übersetzungs-Apps wie Google Translate (Android | iPhone) ist, dass Ihr gezielt Vokabeln nachschlagen könnt und gleichzeitig die korrekte Aussprache lernt.
Viele dieser Apps funktionieren auch offline, was in ländlichen Regionen oder in Zügen ohne stabile Verbindung praktisch ist. Ein Wörterbuch hilft nicht nur bei der Kommunikation, sondern auch beim tieferen Verständnis von Menüs, Wegbeschreibungen oder kulturellen Begriffen, die Google Translate oft nur ungenau wiedergibt.
Mit Funktionen wie Favoritenlisten könnt Ihr wichtige Vokabeln für Eure Reise speichern und wiederholen. Wer länger in Japan bleibt oder die Sprache lernen möchte, profitiert zusätzlich von Lernfunktionen und Kanji-Übungsmodi. Kurz gesagt: Eine Wörterbuch-App ist Euer stiller Begleiter, der in jeder Situation diskret aushilft.
Wetter Japan
Das Wetter in Japan kann sich schnell ändern, besonders in der Taifun-Saison oder im Bergland. Eine spezielle Wetter-App wie „Weather Japan“ liefert Euch präzise und lokal angepasste Vorhersagen.
Neben den üblichen Angaben zu Temperatur und Niederschlag bietet die App oft auch Warnungen vor extremen Wetterereignissen, Pollenflugprognosen und Informationen zu Sonnenauf- und -untergangszeiten. Praktisch ist die Standortfunktion, die Euch automatisch das Wetter für Euren aktuellen Aufenthaltsort anzeigt.
Auch mehrtägige Vorhersagen sind verfügbar, sodass Ihr Eure Reiseplanung entsprechend anpassen könnt. Für Wanderer, Radfahrer oder alle, die viel draußen unterwegs sind, ist die App ein unverzichtbares Tool, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Fazit – Apps sind ein tolles Hilfsmittel
Mit den richtigen Apps wird Eure Japan-Reise deutlich entspannter, sicherer und spannender. Von der Vorbereitung mit Visit Japan Web über die tägliche Navigation mit Google Maps oder Navitime bis zu kulinarischen Entdeckungen mit Gourmet Navigator und Tabelog – jede App hat ihren eigenen Nutzen und gemeinsam bilden sie ein perfektes digitales Reise-Kit.
Besonders in einem Land, das technologisch so fortschrittlich ist wie Japan, lohnt es sich, diese Möglichkeiten zu nutzen. So bleibt mehr Zeit, um das Land in vollen Zügen zu genießen – und weniger Stress mit Organisation, Orientierung oder sprachlichen Hürden.
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