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Oniishibozu jigoku - Die Hölle des geschorenen Mönchs

Oniishibozu jigoku – Die Hölle des geschorenen Mönchs

Während die meisten anderen der sieben Höllen von Beppu aus einem See besteht, besteht die Oniishibozu jigoku aus einem kleinen und blubbernden Schlammloch. 

Der heiße grauen Schlamm, den die uralte heiße Quelle ausstößt, erinnert bei genauem Hinschauen an den Kopf eines kahl rasierten Mönchs. So kam diese Hölle auch zu ihrem Namen.

Der Ursprung von Oniishibozu Jikoku

Der heiße Schlamm, der vor langer Zeit aufgrund der vulkanischen Aktivität unter Beppu über die fruchtbaren Felder verstreut war, machte den Reisanbau auf dieser Fläche unmöglich. Deshalb gaben die Einheimischen dem Ort den Namen „Hölle“. Das seltsame Naturphänomen erregten die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Mit der Zeit fanden sich immer mehr Besucher, die begannen, die Wege entlangzulaufen, an denen der heiße Schlamm aufstieg, um diese genauer zu betrachten. Diese Erkundung der Höllen ist der Ursprung von Jigoku Meguri.

Nach der Meiji-Ära (1868-1912) wurde diese heiße Quelle als „Bozu Jigoku“ bekannt und zu einer Touristenattraktion. Heute ist die eine der sieben Höllen in Beppu und liegt neben der Meereshölle. 

Der Ursprung von Oniishibozu Jikoku
Der Ursprung von Oniishibozu Jikoku
Der Ursprung von Oniishibozu Jikoku

Die zwei Höllen der Oniishibozu Jigoku

In der Oniishi Bozu Jigoku gibt es zwei verschieden Höllen. Eine davon ist die „Hölle des heißen Schlamms“, in der Kugeln aus heißem Wasser heraussprudeln und sich in Lehmschlamm verwandeln. Dies ist die namensgebende Hölle des geschorenen Mönchs. 

Die zweite Hölle ist ein Geysir, aus dem ständig Rauch austritt. Ein weiteres einzigartiges Phänomen ist, dass zwischen den vielen Steinen des Geysirs natürliche Luft aus der Hölle strömt und ein Geräusch erzeugt, das an Schnarchen erinnert. Dies wird als „das Schnarchen der Dämonen“ bezeichnet.

Es verfügt über ein kostenloses Fußbad und eine Auswahl an originellen Snacks in seinen Einrichtungen. Der Eintrittspreis beträgt 400 Yen pro Person.

Der Geysir im Oniishibozu Jigoku
Der Geysir im Oniishibozu Jigoku

Die Kirschbäume der Oniishibozu Jigoku

Ein Besuch der Oniishibozu Jigoku ist besonders im März zur Kirschblüte zu empfehlen. Der Anblick des grauen Schlamms, der aus dem Boden bricht, und der rosa Kirschblüten, kombiniert mit dem heißen Dampf, der durch die Luft schwebt, ergibt eine wunderschöne Szenerie. Es gibt auch Stühle und Tische, sodass man den Anblick wieder in Ruhe genießen kann. Hier kann man in der Sonne sitzen, entspannen und Fotos machen.
 

Das rundes Fußbad im Oniishibozu Jikoku

Das Thermalquellen-Fußbad des Oniishibozu jigoku unterscheidet sich von den anderen Fuß-Onsen dadurch, dass es kreisförmig ist. So kann man sich im Kreis versammeln und das Gefühl der Zusammengehörigkeit genießen, während das warme Wasser die Müdigkeit der Reise lindert. Im Fußbad zu sitzen, dem Schnarchen der Dämonen und dem kochend heißen Schlamm zu lauschen ist eine tolle Möglichkeit zum Entspannen und Erholen.

Das Fußbad im Oniishibozu Jikoku

Alles wichtige im Überblick

Oniishibozu jigoku
  • Adresse: 559-1 Kannawa, Beppu, Oita 874-0000
  • Öffnungszeiten: Täglich 8:00–17:00 Uhr
  • Eintritt: 450 Yen als Einzelticket | 2.200 Yen für alle sieben Höllen von Beppu
  • Weitere Informationen: www.oniishi.com

Noch mehr Fotos der Oniishibozu jigoku

Und hier noch ein paar weitere Fotos der Oniishibozu jigoku – Die Hölle des geschorenen Mönchs:

Hier geht es zu den anderen Höllen von Beppu:

  • Umi jigoku – Die Meerhölle
  • Kamado jigoku – Die Kochtopfhölle
  • Shiraike jigoku – Die Hölle des weißen Teichs
  • Chinoike jigoku – Die Blutteichhölle
  • Tatsumaki jigoku – Die Tornadohölle
Zum Weiterlesen

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Kathleen

Hallo! Ich bin Kathleen und Begründerin von "Verliebt in Japan". Hier teile ich meine Liebe zu Japan und möchte anderen Reisenden helfen, Ihr eigene Reise in das Land der aufgehenden Sonne zu planen. Eine Reise nach Japan gehört für uns mindestens ein bis zwei Mal im Jahr einfach dazu.

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