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Beppu - Entdecke die sieben Höllen

Beppu – Entdecke die sieben Höllen

Beppu – die Stadt im Osten von Kyushu ist für seine sieben Höllen bekannt. Dabei handelt es sich um sieben heiße Quellen, die Temperaturen bis zu 99°C erreichen und damit viel zu heiß zum baden sind. Dabei sind diese Quellen so unglaublich, dass man sich teilweise wie in einer anderen Welt fühlt. Kein Wunder, dass der blubbernder Matsch, der aufsteigende Schwefeldampf und die heißen dampfende Quellen den Anschein einer Hölle vermitteln. Ich nehme Euch mit auf die „Beppu Jigoku Meguri“-Tour .

Wie komme ich nach Beppu?

Wir haben Beppu von Fukuoka aus besucht. Von dort aus fährt man zwischen 1,5 und 2 Stunden. Ihr könnt entweder zuerst den Shinkansen nehmen und dann in Kokura in den Sonic umsteigen. Diese Version ist etwas schneller. Ihr könnt aber auch den Sonic direkt ab Fukuoka nehmen und erspart Euch dann das umsteigen. 

Am Bahnhof Beppu kauft Ihr Euch am besten direkt in der Tourist Information das Ticket für die sieben Höllen, die es als Kombi-Ticket für alle Höllen für 2.200 Yen oder als Einzelticket für je 450 Yen gibt (Stand 2024). Zusätzlich haben wir auch noch einen Tagespass für den Bus für 1.100 Yen erworben. Leider der einzige Tagespass, der sich auf dieser Reise nicht gelohnt hat. Aber dazu später mehr.

Natürlich könnt Ihr auch einen Mietwagen* nutzen, um nach Beppu zu gelangen. Der nächstgelegene Flughafen* ist in Oita. 

Hier könnt Ihr die Tickets für die sieben Höllen von Beppu vorab online bestellen*

Wie komme ich nach Beppu
Wie komme ich nach Beppu
Wie komme ich nach Beppu
Wie komme ich nach Beppu
Wie komme ich nach Beppu
 

Wissenswertes zu den sieben Höllen von Beppu

Die sieben Höllen von Beppu teilen sich auf zwei Standort auf. Fünf Höllen (Umi, Oniishibozu, Kamado, Oniyama und Shiraike Jigoku) befinden sich im Ortsteil Kannawa . Die anderen beiden Höllen (Chinoike und Tatsumaki Jigoku)  liegen etwas weiter im Südosten der Stadt im Ortsteil Shibaseki. Ihr könnt entweder den Bus nutzen oder den Weg wie wir zu Fuß bewältigen.

Das gekaufte Ticket müsst Ihr an der ersten Hölle, die Ihr besucht, umtauschen. Ihr erhalten dann eine Art Couponbox. An jeder Hölle reißt Ihr einfach den passenden Coupon heraus und werft ihn in die dafür vorgesehene Box. Zudem gibt es noch eine Stamp-Rally, bei der Ihr in jeder der Höllen einen Stempel sammeln könnt Ein Riesenspaß, nicht nur für Kinder.

Viele er Höllen bieten auch Fuß-Onsen an. Ihr solltet bei Eurem Besuch also unbedingt ein kleines Handtuch dabei haben. Dieses könnt Ihr auch im Souvenirshop am Bahnhof oder in einer der Höllen kaufen.

Es gibt übrigens auch noch zwei zusätzliche „Jigoku“, die allerdings nicht in dem Kombi-Ticket enthalten sind. Insgesamt sind es also neun Höllen von Beppu. Die erste zusätzliche Hölle ist Yama Jigoku , eine heiße Bergquelle, aus der heißer Lehmschlamm und Dampf sprudeln.Die zweite zusätzliche Hölle ist Kinryu Jigoku , in der ein angeblich goldener Drache lebt, um den sprudelnden Dampf der heißen Quellen zu schützen.

Die sieben Höllen sind täglich von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Es gibt keine Ruhetage.

Wissenswertes zu den sieben Höllen von Beppu
Wissenswertes zu den sieben Höllen von Beppu
Wissenswertes zu den sieben Höllen von Beppu
 

Die sieben Höllen von Beppu

Umi jigoku -Die Meerhölle

Strahlend blau ist diese wunderschöne Hölle mit seinem unglaublich himmelblauem Wasser. In dem heißen Wasserdampf werden unter anderem Eier gegart, die man dann im Souvenirshop kaufen kann. Die Temperatur der heißen Quelle beträgt übrigens 98 °C. Seine Farbe erhält die Meerhölle durch seinen natürlich hoher Eisensulfatgehalt.

Das Gelände von Umi Jigoku ist ziemlich groß und behaltet neben dem blauen Teich auch verschiedene andere Teiche unter anderem mit blubberndem Matsch und einen rostroten. Zudem gibt es hier einen kleinen Rundweg mit vielen roten Torii, der bei unserem Besuch leider gesperrt war. 

Kennt Ihr den Film Jurassic Park*? Der Park, der die Hölle umgibt, hat mich irgendwie daran erinnert. Die dichte Vegetation und die Palmen, dazwischen steigt immer wieder heißer Dampf auf. Man muss wirklich überlegen, ob man sich noch auf dieser Erde befindet oder doch in einer anderen Welt. 

Für alle, die ein heißes Fußbad genießen wollen gibt es auch hier (wie in den meisten Höllen) ein kleines Fuß-Onsen. Ihr solltet also unbedingt ein kleines Handtuch dabei haben.

↗ Hier geht’s zum ausführlichen Bericht über Umi Jigoku – Die Meerhölle

Beppu - Umi jigoku - Die Meerhölle
Beppu - Umi jigoku - Die Meerhölle
Beppu - Umi jigoku - Die Meerhölle
Beppu - Umi jigoku - Die Meerhölle
Beppu - Umi jigoku - Die Meerhölle
 

Oniishibozu jigoku – Die Hölle des geschorenen Mönchs

Während die meisten anderen der sieben Höllen von Beppu aus einem See besteht, besteht die Oniishibozu jigoku aus einem kleinen und blubbernden Schlammloch. 

Aus diesen steigen Blasen aus, denen die Hölle ihren Namen verdankt. Denn die Blasen erinnern an den kahl geschorenen Kopfs eine buddhistischen Mönchs.

Neben dem Schlammloch gibt es hier noch einen Geysir, aus dem ständig Rauch austritt. Ein weiteres einzigartiges Phänomen ist, dass zwischen den vielen Steinen des Geysirs natürliche Luft aus der Hölle strömt und dabei ein Geräusch erzeugt, das an Schnarchen erinnert. Dieses wird als „das Schnarchen der Dämonen“ bezeichnet.

Ein Besuch der Oniishibozu Jigoku ist besonders im März zur Kirschblüte zu empfehlen. Der Anblick des grauen Schlamms, der aus dem Boden bricht, und der rosa Kirschblüten, kombiniert mit dem heißen Dampf, der durch die Luft schwebt, ergibt eine wunderschöne Szenerie. Es gibt auch Stühle und Tische, sodass man den Anblick wieder in Ruhe genießen kann. Hier kann man in der Sonne sitzen, entspannen und Fotos machen.

↗ Hier gehts zum ausführlichen Bericht über die Oniishibozu Jigoku

Oniishibozu jigoku - Die Hölle des geschorenen Mönchs
Oniishibozu jigoku - Die Hölle des geschorenen Mönchs
Oniishibozu jigoku - Die Hölle des geschorenen Mönchs
Oniishibozu jigoku - Die Hölle des geschorenen Mönchs
Oniishibozu jigoku - Die Hölle des geschorenen Mönchs

Kamado jigoku – Die Kochtopfhölle

In der Kochtopfhölle geht es vor allem um eins – ausprobieren. Egal ob Ihr das 80 Grad heiße Quellwasser trinken möchtet, was übrigens gar nicht so übel war, oder ein Dampfbad für die Atemwege oder das Gesicht machen wollt. Und natürlich wird in der Kochtophölle auch gekocht. Kamado Onsen Original Hellish Soy Sauce Pudding schmeckt besonders mild. Zudem gibt es nur hier das Softeis „Red Demon“, das mit sieben Gewürzen gewürzt ist. 

Und wie kam die Hölle nun zu ihrem Namen?  Früher wurde Reis in Japan mit einem Kochtopf namens „Kamado“ gekocht. Laut Überlieferung leitet sich der Name von der Tatsache ab, dass der Dampf aus der Hölle zum Kochen von Opfergaben für die Schutzgottheit während des großen Festes des Hachiman-Kamado-Schreins verwendet wurde. 

Diese Hölle hat besonders viel zu bieten. Neben der berühmten großen Dämonenstatue gibt es gleich mehrere Teiche mit heißen Quellen. Einige davon sind blau, andere grün und andere rot. Kamado Jigoku ist wie eine All-in-One-Show der Sieben Höllen von Beppu. Wenn Ihr also nur Zeit für eine Hölle habt, dann sollte es am besten diese hier sein. So bekommt Ihr einen Mini-Einblick auch in das Aussehen der anderen Höllen.

↗ Hier gehts zum ausführlichen Bericht über die Kamado Jigoku

Kamado jigoku - Die Kochtopfhölle
Kamado jigoku - Die Kochtopfhölle
Kamado jigoku - Die Kochtopfhölle
Kamado jigoku - Die Kochtopfhölle
Kamado jigoku - Die Kochtopfhölle

Oniyama jigoku – Die Bergdämonenhölle

Die Bergdämonenhölle war die Hölle, die wir am schnellsten abgearbeitet hatten und es wird auch die einzige, zu der er keinen separaten Beitrag geben wird. Diese Hölle wird vor allem zur Zucht von Krokodilen genutzt. Leider bleibt (wie so oft in Japan) das Tierwohl ganz hinten angestellt. Die Tiere liegen dicht gedrängt ohne offensichtliche Rückzugsmöglichkeit und wir haben darauf verzichtet, diesen Bereich überhaupt anzuschauen.

Neben den lebenden Krokodilen gibt es auch noch einen Bereich, der als Ausstellungsfläche benutzt wird. Dort findet man ein ausgestopftes Krokodil und auch das Skelett eines Krokodils, das man bestaunen kann. Zudem gibt es ehrenamtliche Helfer, die interessierten Besuchern mehr über diese faszinierenden Tiere erzählen. 

Leider stehen der wunderschöne himmelblaue Teich und die dampfende heiße Quelle der Oniyama jigoku. Wenn Ihr das Ticket für alle sieben Höllen habt, dann empfiehlt sich der Besuch wegen dieser beiden Teiche trotzdem.

Oniyama jigoku - Die Bergdämonenhöllee
Oniyama jigoku - Die Bergdämonenhölle
Oniyama jigoku - Die Bergdämonenhölle
Oniyama jigoku - Die Bergdämonenhölle
Oniyama jigoku - Die Bergdämonenhölle

Shiraike jigoku – Die Hölle des weißen Teichs

Die Hölle des weißen Teichs scheint auf den ersten Blick eher unspektakulär. Doch der Teich mit milchig-weißen Wasser verleiht der Shiraike jigoku ein friedliches Aussehen. Und wer tropische Fische mag, der ist hier genau richtig. 

Shirakike Jigoku wurde im Jahr 1931 gegründet, als ein Bauer sie auf seinem Feld ausgrub. Spannend ist zu wissen, dass das heiße Quellwasser noch klar ist, wenn es wenn es aus der Quelle heraussprudelt. Doch sobald das Wasser in den Teich gelangt, sinken Temperatur und Druck des Wassers und es nimmt auf natürliche Weise eine blasse Farbe an.

Das tropische Fischhaus eine weitere wichtige Sehenswürdigkeit der Shiraike jigoku. In verschiedenen tropischen Aquarien leben hier verschiedene seltene und teure tropische Fische. Dies Aquarien nutzen dabei die reichlich vorhandene heiße Quellenwärme von Beppu, um den Fischen ein komfortables Zuhause zu bieten. Das Wasser wird das ganze Jahr über auf einer Temperatur von 26°C bis 30°C gehalten. Dies ist auch das einzige Aquarium in ganz Japan, das zum Heizen heißen Quelldampf nutzt. 

In der Shiraike Jigoku könnt Ihr zudem von der Präfektur ausgewiesene „materielle Kulturgüter“ besichtigen, wie den Kunisaki-Turm und das Nihou Nanga-do, in dem lokale Kunst und Gemälde aus Oita ausgestellt sind. Darüber hinaus wurde hier eine Statue von Ippei Shonin aufgestellt, der Kannawa als Stadt mit heißen Quellen gründete.

↗ Hier gehts zum ausführlichen Bericht über die Shiraike jigoku

Shiraike Jigoku und seine weiße Farbe
Shiraike jigoku - Die Hölle des weißen Teichs
Shiraike jigoku - Die Hölle des weißen Teichs
Shiraike jigoku - Die Hölle des weißen Teichs
Shiraike jigoku - Die Hölle des weißen Teichs

Chinoike jigoku – Die Blutteichhölle

Chinoike jigoku – Die Blutteichhölle ist optisch ein echtes Highlight, denn das Wasser ist komplett rostrot gefärbt. Sie ist nicht nur die älteste natürliche Hölle in Japan sondern mit einer Temperatur von 78°C auch eine der kühlsten alle sieben Höllen von Beppu. Bereits seit frühesten Zeiten wird der rote Schlamm der Hölle auf vielfältige Weise verwendet. Bis heute wird aus ihm eine spezielle Salbe gegen Hautkrankheiten hergestellt, die es nur hier an der Hölle zu kaufen gibt.

Ihre leuchtend rote Farbe erhält die Chinoike Jigoku durch ihren Schlamm. Der Schlamm, der Eisenoxid und Magnesiumoxid enthält, entsteht durch eine natürliche chemische Reaktion zwischen hohen Wassertemperaturen und dem Untergrunddruck. Das heiße Quellwasser selbst ist nämlich klar, doch der Grund der Quelle lässt den gesamten Teich tiefrot wirken. 

↗ Hier gehts zum ausführlichen Bericht über die Chinoike Jigoku

Chinoike jigoku - Die Blutteichhölle
Chinoike jigoku - Die Blutteichhölle
Chinoike jigoku - Die Blutteichhölle
Chinoike jigoku - Die Blutteichhölle
Chinoike jigoku - Die Blutteichhölle

Tatsumaki jigoku – Die Tornadohölle

Mit Geysiren verbinden die meisten wohl eher Island als Japan. Doch einer der aktivsten Geysire der Welt befindet sich mitten in Beppu. Die Tornadohölle spuckt etwa alle 30 bis 40 Minuten für etwa sechs bis zehn Minuten sprudelnd Wasser aus der Erde. Ein absolut unglaubliches Erlebnis.

Der Brunnen mit seinem Dach, der um den Geysir gebaut ist, hat dabei übrigens eine wichtige Bedeutung. Ohne diesen Schutz würde die Tatsumaki jigoku bis zu 50 Meter weit sprudeln und so Ihrem Tornado-Namen alle Ehre machen. 

Den besten Blick auf die Tornadohölle habt Ihr von einem der Sitzplätze, die wie ein Amphitheater um den Geysir angeordnet sind. Dort könnt Ihr gemütlich auf den Ausbruch warten.

Neben dem Geysir gibt es auf dem Gelände nur noch einen kleinen Souvenirladen. 

Tatsumaki jigoku - Die Tornadohölle
Tatsumaki jigoku - Die Tornadohölle

Die achte Hölle von Beppu – der Busverkehr

Leider mussten wir in Beppu noch ein negativer Erfahrung machen, die ich gerne als de achte Hölle von Beppu bezeichne. Der Busverkehr schein – zumindest bei unserem Besuch – leider überhaupt nicht zu funktionieren. Schon bei unserer Ankunft am Morgen hatten die Busse bereits verspätung. Etwas das man als Japan-Reisender eher selten erlebt.

Als wir gegen Mittag unsere Standort von den fünf Höllen zu den weiteren zwei Höllen wechseln wollten fanden wir eine ewig lange Warteschlange an der Bushaltestelle vor. Mit dem nächsten Bus wären wir nicht mehr mitgekommen. Und dieser hatte laut Google Maps auch schon 10-15 Minuten Verspätung. Also haben wir uns entschieden, diese Strecke zu Fuß zurück zu legen. Damit lohnte sich allerdings dann auch der gekauft Tagespass für den Bus nicht mehr.

Bei der Rückfahrt zum Bahnhof hatten wir etwas mehr als 2 Stunden Zeit. Bei 20 Minuten Wartezeit bis zum nächsten Bus und etwa 30-40 Minuten Fahrzeit eigentlich kein Problem. Doch dann mussten wir mehr als eine Stunde auf den Bus warten. Wir hatten keinerlei Info und keine Ahnung ob überhaupt noch ein Bus kommt und wann. Danach brauchte dieser noch einmal mehr als eine Stunde, um die Strecke bis zum Bahnhof zurück zu legen. Wir haben also unseren Zug verpasst. An diesem Tag waren wir echt froh, den JR-Pass* zu haben, denn so mussten wir nur die Reservierung ändern und nicht auch noch ein neues Zugticket kaufen. Das wäre dann richtig nervig gewesen.

Ich fand es aber wirklich schade, dass Beppu durch diesen Vorfall leider einen negativen Eindruck bei uns hinterlassen hat. Ich weiß nicht, ob es an deren Wochentagen auch so ist, aber wenn Ihr Beppu an einem Sonntag besuchen möchtet, dann solltet Ihr diesen Verkehrskollaps unbedingt mit einplanen.

Karte von Beppu

Unterwegs im Hinterland von Beppu

Wie oben geschrieben haben wir die Strecke von dem Standort der ersten fünf Höllen von Beppu zu den anderen beiden zu Fuß zurück gelegt. Für die Strecke haben wir etwa 40 Minuten benötigt.

Auf diese Weise konnten wir aber auch noch etwas von Beppu selbst entdecken, auch wenn wir uns teilweise nicht mehr sicher waren, ob wir überhaupt noch richtig sind, weil die Wege immer schmaler wurden. Ein Spaziergang durch das japanische Hinterland sozusagen.

Unterwegs kamen wir unter anderem am Daikouin Tempel vorbei – dem 14. Tempel der dreiunddreißig heiligen Kannon-Stätten von Kyushu. Leider war der Tempel ziemlich verlassen, weshalb wir direkt weitergelaufen sind.

Auch der Myogakuin Tempel sah sehr verlassen aus. Wahrscheinlich verirrt sich hier nur selten jemand hin. Seit Oktober 2018 gibt es in der provisorischen Haupthalle einen schönen Gohonzon. Wir haben aber unseren Fußmarsch schnell fortgesetzt.

Alles in allem war es ein netter Spaziergang abseits der ausgetretenen Pfade und ein Eintauchen in das ländliche Leben in Japan.

Sehenswert war auch das Monument der „Acht Unsterblichen“, die auf einer chinesischen Legende beruht. Die sieben Männer und eine Frau bestraften der Legende nach die Bösen und halfen den Armen.

Direkt am Bahnhof befindet sich die Statue von Aburaya Kumahachi, dem Vater des Beppu-Tourismus. Im Alter von 49 Jahren kann er hier her und er gilt sozusagen als Erfinder der „Beppu Jigoku Meguri“, der Tour durch die sieben Höllen.

Unterwegs in Beppu
Unterwegs in Beppu
Unterwegs in Beppu
Unterwegs in Beppu
Unterwegs in Beppu
Unterwegs in Beppu
Unterwegs in Beppu
Unterwegs in Beppu
Unterwegs in Beppu
Unterwegs in Beppu

Wie viel Zeit benötige ich für eine Tour durch die sieben Höllen von Beppu?

Pro Hölle solltet Ihr etwa 30 Minuten einplanen. Bei manchen Höllen werdet Ihr vielleicht mehr zeit verbringen, vor allem, wenn Ihr von den leckeren Köstlichkeiten probieren wollt oder im Souvenirshop bummeln. In anderen Höllen benötigt Ihr aber sicher auch nicht so lange, weil es einfach nicht so viel zu sehen gibt.

Für die Tour mit allen sieben Höllen plus Busfahrt solltet Ihr wenigstens sieben bis acht Stunden einplanen. Trotz des Busdesasters war er für uns ein angenehmer Tagesausflug von Fukuoka aus.

Möchtet Ihr noch mehr von Beppu sehen, dann solltet Ihr allerdings unbedingt eine Übernachtung* einplanen. Ansonsten wird es zu stressig. Auch eine Kombination mit anderen Sightseeings zum Beispiel in Yufuin oder Oita würde ich eher nicht empfehlen – zumindest wenn Ihr alle sieben Höllen besuchen möchtet.

Wissenswertes zu den sieben Höllen von Beppu
Oniishibozu jigoku - Die Hölle des geschorenen Mönchs
Chinoike jigoku - Die Blutteichhölle

Was muss man in Beppu unbedingt essen?

Wenn Ihr in Beppu unterwegs seid, dann solltet Ihr unbedingt etwas probieren, das im heißen Wasserdampf gegart wurde. Besonders bekannt ist dabei der Soja-Pudding, den man überall findet. Er schmeckt leicht karamellig, den Bodensatz fanden wir allerdings etwas bitter. 

Interessant sind auch die Eier, die Wasserdampf bei etwa 65°C für etwa 20 Minuten gegart werden. Sie sind wirklich lecker und haben eine wunderbare Konsistenz.

Auch im Dampf gegarten Nikuman haben wir probiert, die ebenfalls sehr lecker waren. In der der Küchen-Hölle kann man zudem selbst „kochen“ und Gemüse und Fleisch eigenhändig über dem Dampf garen und danach genießen.

Interessant fanden wir auch das blaue Bier, das es in der Meerhölle gab. Passend zur blauen Farbe des Wassers der Hölle war es wirklich lecker und erfrischend. Da der Alkoholgehalt gering ist, war es kein Problem es tagsüber zu genießen und dann trotzdem mit klarem Kopf weiter die Höllen von Beppu zu erkunden.

Was muss ich Beppu unbedingt essen
Was muss ich Beppu unbedingt essen
Was muss ich Beppu unbedingt essen
 

Unterwegs in den Höllen von Beppu im Überblick

Ich habe unsere „Beppu Jigoku Meguri“-Tour mit der Komoot App aufgenommen. So hast Du einen kleinen Überblick, wie viel Zeit Ihr für die Wegstrecken benötigt. Hier habt Ihr alles in einem Blick.

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Kathleen

Hallo! Ich bin Kathleen und Begründerin von "Verliebt in Japan". Hier teile ich meine Liebe zu Japan und möchte anderen Reisenden helfen, Ihr eigene Reise in das Land der aufgehenden Sonne zu planen. Eine Reise nach Japan gehört für uns mindestens ein bis zwei Mal im Jahr einfach dazu.

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