Hoch oben in den bewaldeten Gipfeln der Präfektur Wakayama liegt Koyasan (Berg Koya), eines der spirituellsten Zentren Japans. Gegründet im 9. Jahrhundert vom Mönch Kūkai, dient dieses abgelegene Hochplateau als Hauptsitz des Shingon-Buddhismus und ist heute Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Es ist kein gewöhnlicher Ort, sondern eine sakrale Enklave, in der die Grenze zwischen der hiesigen Welt und dem Jenseits zu verschwimmen scheint.
Das mystische Herzstück ist Okunoin, der größte Friedhof Japans. Ein zwei Kilometer langer Pfad führt durch einen jahrhundertealten Wald aus gigantischen Zedern, vorbei an über 200.000 Grabmälern und Gedenksteinen. Am Ende des Weges liegt das Mausoleum von Kūkai (Kobo Daishi), von dem Gläubige glauben, dass er sich in ewiger Meditation befindet. Die Atmosphäre am frühen Morgen, wenn der Nebel zwischen den Bäumen hängt und tausende Laternen in der Totenhalle leuchten, ist von einer unbeschreiblichen Stille geprägt.
Einzigartig an Koyasan ist die Möglichkeit zum Shukubo: dem Übernachten in einem der über 50 Tempel. Besucher leben hier Seite an Seite mit den Mönchen, genießen die raffinierte vegetarische Tempelkost (Shojin Ryori) und können an den frühmorgendlichen Zeremonien und Feuerritualen teilnehmen.
Zwischen den leuchtend roten Pagoden des Danjo Garan und dem kunstvollen Steingarten des Kongobu-ji findet man in Koyasan eine Form der inneren Einkehr, die in der modernen Welt selten geworden ist.
Das mystische Herzstück ist Okunoin, der größte Friedhof Japans. Ein zwei Kilometer langer Pfad führt durch einen jahrhundertealten Wald aus gigantischen Zedern, vorbei an über 200.000 Grabmälern und Gedenksteinen. Am Ende des Weges liegt das Mausoleum von Kūkai (Kobo Daishi), von dem Gläubige glauben, dass er sich in ewiger Meditation befindet. Die Atmosphäre am frühen Morgen, wenn der Nebel zwischen den Bäumen hängt und tausende Laternen in der Totenhalle leuchten, ist von einer unbeschreiblichen Stille geprägt.
Einzigartig an Koyasan ist die Möglichkeit zum Shukubo: dem Übernachten in einem der über 50 Tempel. Besucher leben hier Seite an Seite mit den Mönchen, genießen die raffinierte vegetarische Tempelkost (Shojin Ryori) und können an den frühmorgendlichen Zeremonien und Feuerritualen teilnehmen.
Zwischen den leuchtend roten Pagoden des Danjo Garan und dem kunstvollen Steingarten des Kongobu-ji findet man in Koyasan eine Form der inneren Einkehr, die in der modernen Welt selten geworden ist.
