10 Gründe, warum Ihr unbedingt nach Tochigi reisen solltet

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Ein großes Torii-Tor aus Stein steht nachts in Tochigi unter beleuchteten Kirschblütenbäumen, in deren Nähe Papierlaternen hängen, die eine festliche und heitere Atmosphäre schaffen.

Japan ist ein Land voller Kontraste: Auf der einen Seite stehen die pulsierenden Metropolen wie Tokio und Osaka, auf der anderen Seite ruhige Landschaften, in denen jahrhundertealte Traditionen noch lebendig sind. Viele Reisende konzentrieren sich bei ihrem ersten Japan-Aufenthalt auf die bekannten Klassiker – doch wer tiefer in das Land eintauchen möchte, sollte unbedingt die Präfektur Tochigi auf dem Schirm haben.

Nur eine Zugstunde von Tokio entfernt eröffnet sich hier eine Welt, die sowohl geschichtsträchtig als auch überraschend modern ist. Die berühmten Schreine von Nikkō, die atemberaubende Natur im gleichnamigen Nationalpark, entspannende Thermalquellen und kulinarische Genüsse machen Tochigi zu einem der vielseitigsten Reiseziele Japans. Es ist eine Region, die perfekt für alle geeignet ist, die abseits der bekannten Touristenpfade unterwegs sein möchten und trotzdem auf Komfort und gute Anbindung nicht verzichten wollen.

In diesem Artikel möchte ich Euch 10 gute Gründe vorstellen, warum sich eine Reise nach Tochigi lohnt. Jeder dieser Gründe beleuchtet eine andere Seite der Präfektur – von Spiritualität über Natur und Wellness bis hin zu kulinarischen Highlights. Am Ende werdet Ihr sehen: Ein Abstecher nach Tochigi ist nicht nur eine Ergänzung zu Tokio, sondern ein Reiseziel, das ganz für sich allein steht.

Die prächtigen Schreine und Tempel von Nikkō

Nikkō ist das wohl bekannteste Highlight in Tochigi und ein absolutes Muss für jeden Besucher. Die Stadt liegt eingebettet in dichte Wälder und ist vor allem für ihre UNESCO-Weltkulturerbestätten berühmt. Besonders der Tōshōgū-Schrein zieht die Menschen in seinen Bann. Er wurde im 17. Jahrhundert für Tokugawa Ieyasu, den Begründer des Tokugawa-Shogunats, errichtet und ist ein wahres Meisterwerk japanischer Architektur. Goldverzierte Tore, detailreiche Holzschnitzereien und kunstvolle Bemalungen machen den Schrein zu einem Ort, an dem man stundenlang verweilen könnte.

Neben dem Tōshōgū lohnt auch der Besuch des Rinnō-ji-Tempels, der für seine drei großen Buddhastatuen bekannt ist, sowie des Futarasan-Schreins, der schon im 8. Jahrhundert gegründet wurde. Besonders beeindruckend ist die Lage: Die heiligen Stätten sind von uralten Zedernwäldern umgeben, deren Bäume teilweise mehrere hundert Jahre alt sind. Diese Kombination aus Spiritualität, Geschichte und Natur macht Nikkō einzigartig.

Wer Nikkō besucht, spürt sofort, dass hier ein besonderer Ort ist – ein Ort, an dem sich die Macht der Shogune, die tiefe Religiosität Japans und die Schönheit der Natur auf harmonische Weise verbinden. Ein Tagesausflug reicht meist nicht aus, um alles zu sehen, deshalb lohnt es sich, hier mindestens eine Nacht einzuplanen.

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Ein traditionelles japanisches Holzhaus mit großen Fenstern steht in einem Garten in Tochigi. Um das Haus herum blühen rosa Kirschblüten und andere blühende Bäume unter einem klaren blauen Himmel.

Photo courtesy of Tochigi Prefecture Tourism & Local Products Association

 

Der Nikkō-Nationalpark – Natur pur

Direkt an die Schreine schließt sich der Nikkō-Nationalpark an, ein Paradies für Naturliebhaber. Schroffe Berge, klare Seen, tiefe Wälder und rauschende Wasserfälle prägen die Landschaft. Besonders der Chūzenji-See ist ein Highlight. Er entstand durch den Ausbruch des Vulkans Nantai und liegt idyllisch auf einer Höhe von fast 1.300 Metern. Ein Spaziergang am Ufer oder eine Bootsfahrt über den See vermitteln Ruhe und ein Gefühl von Weite.

Nicht weit entfernt stürzt der Kegon-Wasserfall 97 Meter in die Tiefe – einer der drei höchsten Wasserfälle Japans. In der Regenzeit ist er besonders mächtig, im Winter hingegen teilweise gefroren, was ein spektakuläres Bild abgibt. Auch die kleineren, aber nicht weniger beeindruckenden Ryūzu- oder Kirifuri-Wasserfälle sind einen Abstecher wert.

Der Nationalpark ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Im Frühjahr lockt die Kirschblüte, im Sommer die frische Bergluft, im Herbst das leuchtende Farbenspiel des Laubes und im Winter eine märchenhafte Schneelandschaft. Wanderwege führen zu abgelegenen Aussichtspunkten, von denen Ihr die Schönheit der Region ganz für Euch allein genießen könnt. Wer Japan von seiner natürlichen Seite erleben möchte, wird im Nikkō-Nationalpark unvergessliche Eindrücke sammeln.

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Ein ruhiger See in Tochigi wird von Bäumen mit Herbstlaub in Grün-, Gelb- und Orangetönen gesäumt, und im Hintergrund erhebt sich ein bewaldeter Hügel unter einem klaren blauen Himmel.

Photo courtesy of Tochigi Prefecture Tourism & Local Products Association

Entspannung pur in Kinugawa Onsen

Nach all den Erlebnissen in der Natur ist ein Abstecher nach Kinugawa Onsen genau das Richtige. Dieser Onsen-Ort liegt am gleichnamigen Fluss und ist seit Jahrhunderten für seine heißen Quellen bekannt. Schon in der Edo-Zeit kamen Adlige und Samurai hierher, um die heilenden Kräfte der Bäder zu genießen. Heute erwarten Euch zahlreiche Ryokan (traditionelle Gasthäuser) und moderne Hotels mit Onsen, die oft einen wunderbaren Ausblick auf Fluss und Berge bieten.

Das Baden in den heißen Quellen ist mehr als nur Entspannung – es ist ein fester Bestandteil der japanischen Kultur. Man lässt den Alltag hinter sich, genießt die Wärme und spürt, wie Körper und Geist zur Ruhe kommen. Besonders schön sind die Rotemburo, die Außenbäder, in denen Ihr mitten in der Natur badet. Im Herbst könnt Ihr dabei die bunten Blätter betrachten, im Winter die Schneeflocken auf der Haut spüren.

Kinugawa Onsen ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, zum Beispiel in den Nikkō-Nationalpark oder ins Edo Wonderland. Wer sich für japanische Wellness interessiert oder einfach nur einen ruhigen Tag einlegen möchte, findet hier den perfekten Ort.

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In der Abenddämmerung überquert eine Fußgängerbrücke einen üppigen Garten mit blühenden blauen und weißen Hortensien in Tochigi, beleuchtet von sanften gelben Lichtern und umgeben von hohen grünen Bäumen.

Photo courtesy of Tochigi Prefecture Tourism & Local Products Association

Edo Wonderland – eine Zeitreise ins alte Japan

Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, wie das Leben im Japan der Samurai und Geishas aussah? Im Edo Wonderland könnt Ihr genau das erleben. Dieser Themenpark in der Nähe von Nikkō versetzt Euch zurück in die Edo-Zeit (1603–1868). Sobald Ihr das Gelände betretet, fühlt Ihr Euch wie in einer anderen Welt.

Die Straßen sind gesäumt von Holzhäusern, Händler bieten ihre Waren an, Samurai patrouillieren, und Geishas spazieren durch die Gassen. Besucher haben die Möglichkeit, selbst in historische Kostüme zu schlüpfen und so noch tiefer in die Atmosphäre einzutauchen. Besonders beliebt sind die Ninja-Shows, Schwertkampfvorführungen und traditionelle Theaterstücke, die den Alltag und die Kultur dieser Epoche lebendig werden lassen.

Edo Wonderland ist nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine lehrreiche Erfahrung. Ihr erfahrt viel über die Bräuche, Handwerke und Traditionen der Edo-Zeit. Für Familien mit Kindern ist es ein Riesenspaß, aber auch Erwachsene werden von der Liebe zum Detail begeistert sein. Es ist fast so, als ob Ihr in eine Zeitmaschine steigt und Japan aus einer völlig neuen Perspektive entdeckt.

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Ein traditionelles japanisches Holzgebäude mit weißen Wänden, dunklen Holzbalken und roten Geländern steht anmutig in Tochigi vor einem Hintergrund aus grünen Bäumen und klarem Himmel.

Photo courtesy of Tochigi Prefecture Tourism & Local Products Association

Der Ashikaga Flower Park – ein Paradies für Blumenfreunde

Der Ashikaga Flower Park ist ein wahres Farbenmeer und besonders im Frühjahr ein Magnet für Besucher. Berühmt ist er für seine riesigen Glyzinien, die wie duftende Blütendächer in Lila, Rosa und Weiß über den Wegen hängen. Manche der Bäume sind über 150 Jahre alt und bilden einen Tunnel aus Blüten, durch den man spazieren kann – ein unvergessliches Erlebnis.

Doch auch außerhalb der Glyzinien-Saison lohnt sich ein Besuch. Im Sommer blühen Rosen und Lilien, im Herbst Chrysanthemen, und im Winter verwandeln Millionen von LED-Lichtern den Park in eine glitzernde Märchenwelt. Diese Winterillumination zählt zu den schönsten in ganz Japan und zieht jedes Jahr unzählige Besucher an.

Der Ashikaga Flower Park zeigt eindrucksvoll, wie sehr die Japaner ihre Natur lieben und pflegen. Hier wird die Landschaftsgestaltung zur Kunstform. Ob Ihr nun passionierte Hobbygärtner seid oder einfach nur gerne schöne Dinge betrachtet – dieser Park wird Euch verzaubern. Ein Besuch lässt sich übrigens wunderbar mit einem Abstecher in die nahegelegene Stadt Ashikaga verbinden.

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Ein atemberaubender Baldachin aus hängenden violetten Glyzinienblüten bildet einen verträumten, schattigen Weg in einem Garten in Tochigi; das Sonnenlicht fällt durch die Blüten, während im Hintergrund Menschen zu sehen sind.

Photo courtesy of Tochigi Prefecture Tourism & Local Products Association

Die historische Stadt Ashikaga

Ashikaga ist eine der ältesten Städte in Tochigi und kulturell von großer Bedeutung. Besonders bekannt ist die Ashikaga School, die als älteste Universität Japans gilt. Bereits im 9. Jahrhundert gegründet, war sie über Jahrhunderte hinweg ein Zentrum der Gelehrsamkeit. Heute könnt Ihr durch die historischen Gebäude spazieren, alte Klassenräume besichtigen und einen Eindruck davon gewinnen, wie Bildung im alten Japan aussah.

Ein weiteres Highlight ist der Bannaji-Tempel, der eng mit dem Ashikaga-Clan verbunden ist – einer Familie, die in der japanischen Geschichte eine zentrale Rolle spielte. Der Tempel ist von einer imposanten Erdwallanlage umgeben und bietet eine eindrucksvolle Mischung aus spiritueller Atmosphäre und historischer Bedeutung.

Ashikaga ist außerdem für seine Textilindustrie bekannt. Schon seit Jahrhunderten werden hier hochwertige Stoffe hergestellt, die bis heute geschätzt werden. In kleinen Museen und Geschäften könnt Ihr mehr darüber erfahren und vielleicht sogar ein Souvenir mit nach Hause nehmen. Die Stadt ist damit ein ideales Ziel für alle, die mehr über die kulturellen und historischen Wurzeln Japans erfahren möchten.

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Ein traditioneller japanischer Shinto-Schrein in Tochigi, mit grünen Dächern und roten Holzstrukturen, inmitten üppiger Bäume. Steinstufen führen zum Eingang, der auf beiden Seiten von gepflegten Sträuchern flankiert wird.

Photo courtesy of Tochigi Prefecture Tourism & Local Products Association

Utsunomiya – die Stadt der Gyoza

Keine Reise nach Tochigi wäre vollständig ohne einen Besuch in Utsunomiya, der Hauptstadt der Präfektur. Sie ist vor allem für ihre Gyoza berühmt – gefüllte Teigtaschen, die hier fast Kultstatus genießen. In der ganzen Stadt gibt es unzählige Restaurants, die ihre eigenen Variationen anbieten. Ob gebraten, gekocht oder frittiert – Gyoza sind das kulinarische Wahrzeichen von Utsunomiya.

Jedes Jahr findet sogar ein Gyoza-Festival statt, bei dem verschiedene Restaurants gegeneinander antreten und Besucher die besten Kreationen probieren können. Wenn Ihr also echte japanische Hausmannskost erleben möchtet, seid Ihr hier genau richtig. Neben Gyoza ist Utsunomiya auch ein guter Ort, um Soba-Nudeln oder lokale Sake-Sorten zu probieren.

Doch die Stadt hat noch mehr zu bieten. Ihr solltet Euch auf jeden Fall auch das Oya History Museum, den Ōya-ji Tempel und die Heiwa Kannon besuchen. Für Reisende ist Utsunomiya oft der Ausgangspunkt für Ausflüge nach Nikkō oder in andere Teile Tochigis. Aber auch ein eigener Aufenthalt lohnt sich, gerade wenn Ihr Lust auf authentisches japanisches Stadtleben abseits der Touristenmassen habt.

Hier findet Ihr meinen ausführlichen Beitrag über Utsunomiya
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Eine große Steinstatue des Heiwa Kannon steht in Utsunomiya in eine Felswand gehauen, umgeben von verwitterten Steinmauern und spärlichen Bäumen - ein stiller Ort unter dem bewölkten Himmel.

Wasserfälle und Naturwunder abseits der großen Pfade

Neben den bekannten Highlights wie dem Kegon-Wasserfall gibt es in Tochigi zahlreiche weitere Wasserfälle, die weniger überlaufen, aber nicht minder beeindruckend sind. Der Ryūzu-Wasserfall beispielsweise verdankt seinen Namen seiner Form, die an einen Drachenkopf erinnert. Besonders im Herbst, wenn sich die umliegenden Ahornbäume verfärben, bietet er ein spektakuläres Bild.

Der Kirifuri-Wasserfall, der sich in zwei Stufen in die Tiefe stürzt, ist ebenfalls ein lohnendes Ziel. Im Winter gefriert er teilweise, was eine fast magische Atmosphäre schafft. Auch der Urami-Wasserfall hat seinen Reiz – hier führt ein Pfad hinter den herabstürzenden Wassermassen entlang, sodass Ihr das Schauspiel aus einer ganz besonderen Perspektive erleben könnt.

Diese Naturwunder sind oft weniger bekannt und damit perfekte Ziele für alle, die gerne abseits der Massen unterwegs sind. Sie zeigen die wilde, ungezähmte Seite Tochigis und laden dazu ein, innezuhalten, tief durchzuatmen und die Kraft der Natur zu spüren. Für Wanderer und Fotografen sind sie ein echtes Paradies.

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Mehrere Personen in Winterkleidung stehen am Fuße eines gefrorenen Wasserfalls an einem schneebedeckten Berghang in Tochigi, umgeben von zerklüfteten Felsen und großen Eiszapfen.

Photo courtesy of Tochigi Prefecture Tourism & Local Products Association

Abenteuer und Outdoor-Erlebnisse

Tochigi ist ein Paradies für Outdoor-Fans. Im Sommer locken Flüsse wie der Kinugawa oder der Tone zu Abenteuern beim Rafting oder Kajakfahren. Die Berge bieten zahlreiche Wander- und Trekkingrouten, von gemütlichen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Aufstiegen wie dem auf den Berg Nantai, von dessen Gipfel Ihr eine fantastische Aussicht über den Chūzenji-See habt.

Auch Mountainbiker kommen auf ihre Kosten, und in den Wintermonaten verwandeln sich die höheren Lagen in Skigebiete, in denen Ihr Skifahren oder Snowboarden könnt. Schneeschuhwanderungen bieten eine ruhigere, aber nicht weniger eindrucksvolle Möglichkeit, die winterliche Landschaft zu genießen.

Wer es lieber etwas entspannter mag, kann eine Bootsfahrt über die Flüsse machen oder auf einer Radtour die sanften Hügel und Felder erkunden. Die Vielfalt an Aktivitäten macht Tochigi zu einem idealen Ziel für alle, die Bewegung und Natur miteinander verbinden wollen.

Eine kurvenreiche Bergstraße in Tochigi mit zwei Autos, die durch das leuchtende Herbstlaub fahren, umgeben von grünen und orangefarbenen Bäumen und fernen nebligen Hügeln unter einem klaren Himmel.

Photo courtesy of Tochigi Prefecture Tourism & Local Products Association

Die Nähe zu Tokio – und doch eine ganz andere Welt

Einer der größten Vorteile Tochigis ist seine Lage. Von Tokio aus seid Ihr mit dem Shinkansen oder Expresszug in weniger als zwei Stunden in Utsunomiya oder Nikkō. Damit eignet sich die Region perfekt für Tagesausflüge oder Kurztrips. Trotzdem fühlt es sich an, als wärt Ihr in einer völlig anderen Welt.

Statt hektischer Großstadtatmosphäre erwarten Euch hier Ruhe, Natur und traditionelle Kultur. Ihr könnt morgens noch durch Tokios Wolkenkratzer spazieren und am Nachmittag schon in einem Onsen entspannen oder durch jahrhundertealte Tempelanlagen wandern. Diese Kombination aus Nähe und Abgeschiedenheit macht Tochigi so besonders.

Für viele Japan-Besucher ist die Präfektur daher die perfekte Ergänzung zu einem Aufenthalt in der Hauptstadt. Wer aber mehr Zeit einplant, wird schnell merken, dass Tochigi mehr ist als ein Tagesausflug – es ist ein Reiseziel, das für sich allein steht und unzählige Facetten bereithält.

Die Bronzestatue einer sitzenden Figur in traditionellen Gewändern und mit Kopfbedeckung steht auf einem großen Stein in Okutsunomiya, umgeben von dichten Bäumen und Bambus in einer sonnenbeschienenen Außenanlage.

Fazit: Tochigi – ein Schatz abseits der großen Touristenströme

Tochigi ist eine Region, die auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar wirkt, auf den zweiten Blick jedoch ein wahres Schatzkästchen voller Erlebnisse ist. Von den prachtvollen Schreinen von Nikkō über die wilde Natur im Nationalpark und die entspannenden Onsen bis hin zu kulinarischen Höhepunkten in Utsunomiya – hier findet Ihr alles, was Japan so einzigartig macht.

Besonders reizvoll ist die Vielfalt: In kaum einer anderen Region könnt Ihr an einem Tag spirituelle Kulturstätten besuchen, durch unberührte Natur wandern, am Abend in heißen Quellen entspannen und später noch authentisches japanisches Essen probieren. Dazu kommt die hervorragende Anbindung an Tokio, die Tochigi auch für Kurzreisende attraktiv macht.

Ob Ihr nun zum ersten Mal in Japan seid oder schon öfter das Land bereist habt – Tochigi wird Euch überraschen und begeistern. Es ist ein Ort, der zeigt, dass die wahren Schätze oft etwas abseits der großen Touristenströme liegen. Wer Japan wirklich kennenlernen möchte, sollte hier unbedingt einen Stopp einlegen.

Eine große Statue eines lächelnden Mannes, der einen Fisch in der Hand hält, steht über einem Gebäude, das von Bäumen und kleinen Geschäften umgeben ist, unter einem klaren blauen Himmel an einem Schrein in Tochigi.

Photo courtesy of Tochigi Prefecture Tourism & Local Products Association

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