Wenn man durch Japan reist, begegnet man einer Fülle faszinierender Sehenswürdigkeiten: historische Tempel, futuristische Städte, malerische Landschaften. Und dann gibt es Orte, die nicht einfach nur besucht werden – sie werden erlebt. Das Hiroshima Peace Memorial Museum ist so ein Ort. Es ist kein Museum, das man mal eben mitnimmt. Es ist ein Ort, der einem etwas mitgibt. Und zwar mehr, als man vielleicht erwartet hat.
Dieses Museum steht nicht einfach nur als Denkmal für ein dunkles Kapitel der Geschichte. Es ist ein Raum für Erinnerung, für Trauer, für Menschlichkeit – und letztlich für Hoffnung. Es ist kein leichtes Erlebnis. Aber es ist ein wichtiges. Wer das Hiroshima Peace Memorial Museum besucht, taucht nicht einfach in eine Ausstellung ein. Man taucht in echte Geschichten ein, in persönliche Schicksale, in eine kollektive Erinnerung, die sich tief ins Bewusstsein gräbt. Und genau das macht diesen Ort so besonders.
- Adresse: 1-2 Nakajimacho, Naka Ward, Hiroshima, 730-0811
- Öffnungszeiten: März bis November 7:30-19:00 Uhr (im August bis 20:00 Uhr) | Dezember bis Februar 7:30-18:00 Uhr
- Eintritt: Erwachsene 200 Yen | Kinder ab 16 Jahren 100 Yen | jüngere Kinder kostenlos
- Weitere Informationen: hpmmuseum.jp
Wenn Ihr auf Eurer Japanreise also innehalten wollt, wenn Ihr bereit seid, Euch wirklich mit Geschichte auseinanderzusetzen – dann lasst Euch auf das Friedensmuseum ein. Es wird Euch berühren. Auf eine stille, eindringliche Art. Und es wird Euch begleiten, auch lange nach Eurem Besuch.

Der erste Eindruck – Ein moderner Bau mit klarer Botschaft
Schon von außen wirkt das Hiroshima Peace Memorial Museum anders als viele klassische Museen. Der lange, flache Hauptbau ist streng geometrisch, fast brutalistisch. Er wurde vom bekannten Architekten Kenzo Tange entworfen und 1955 eröffnet – keine zehn Jahre nach dem Abwurf der Atombombe. Schon das ist eine Botschaft: Hiroshima wollte erinnern, nicht verdrängen.
Der Eingang ist klar gestaltet, keine pompösen Türen, kein Schnickschnack. Stattdessen geht Ihr durch einen schlichten, hellen Vorraum, der bereits mit einer respektvollen Stille erfüllt ist. Es gibt einen Infostand, Schließfächer, eine Garderobe – aber nichts lenkt von der eigentlichen Mission dieses Hauses ab: aufklären, erinnern, bewegen.
Der erste Eindruck ist nüchtern. Und das ist bewusst so gestaltet. Denn es geht nicht um Spektakel oder Effekt. Es geht darum, Raum für das Wesentliche zu schaffen. Und dieser Raum entfaltet seine Wirkung – Stück für Stück, Exponat für Exponat. Dabei folgt das Museum einem klaren Aufbau, der Euch durch verschiedene Bereiche führt. Jeder mit seinem eigenen Fokus. Jeder mit seiner eigenen emotionalen Tiefe.

Die Ausstellung – Klare Struktur, tiefe Wirkung
Die Hauptausstellung des Hiroshima Peace Memorial Museum gliedert sich in zwei zentrale Bereiche: den Ostflügel, der sich mit der Geschichte Hiroshimas vor und nach dem Abwurf befasst, und den Westflügel, in dem persönliche Gegenstände, Augenzeugenberichte und Auswirkungen der Explosion im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam bilden sie ein dichtes, emotionales Erlebnis, das unter die Haut geht, ohne belehrend zu wirken.
Ihr beginnt im Ostflügel, wo Ihr erfahrt, wie sich Hiroshima im Laufe der Zeit entwickelt hat – vom militärischen Zentrum zu einer lebendigen Großstadt. Auch die politische Situation vor dem Abwurf wird beleuchtet. Doch alles steuert auf jenen einen Tag zu: den 6. August 1945. Ab hier spürt Ihr, wie sich die Atmosphäre verdichtet.

Im Westflügel wird es persönlicher, intimer – und schwerer auszuhalten. Hier begegnet Ihr Kleidungsstücken von Kindern, angebrannten Schulranzen, verbogenen Fahrrädern. Es gibt Hologramme, die verdeutlichen, wie sich die Hitzewelle in den Straßen ausbreitete. Audioaufnahmen von Überlebenden laufen über Kopfhörer. Der Aufbau der Ausstellung zwingt Euch nicht zum Verweilen – aber er lädt dazu ein. Ihr bestimmt selbst das Tempo. Und das ist wichtig, denn viele Besucher brauchen zwischendurch Momente zum Durchatmen.

Die Exponate – Persönlich, verstörend, menschlich
Das, was das Museum wirklich ausmacht, sind nicht Zahlen oder Statistiken – es sind die Menschen dahinter. Und diese zeigen sich vor allem in den Exponaten. Jedes Stück hat eine Geschichte. Und jede dieser Geschichten ist real. Kein Schauspiel, kein Skript – sondern gelebte Vergangenheit.
Da ist zum Beispiel der zerbeulten Metall-Bentobox eines Mädchens, das sein Frühstück nicht mehr essen konnte. Oder die Sandalen eines Jungen, der von der Hitze schwer verbrannt wurde. Ein Telefon, das geschmolzen ist, obwohl es mehrere hundert Meter vom Epizentrum entfernt stand. Kleidung, die schwarz verbrannt ist, obwohl sie einst farbenfroh war.

Besonders eindrucksvoll sind auch die Briefe von Überlebenden, in denen sie ihre Erlebnisse schildern – viele davon mit zittriger Handschrift, auf dünnem Papier. Es ist fast unmöglich, das zu lesen, ohne einen Kloß im Hals zu spüren. Die Exponate sind nicht reißerisch präsentiert. Sie sprechen für sich – leise, eindringlich, ehrlich.
Einige Räume des Hiroshima Peace Memorial Museum enthalten Modelle oder interaktive Displays, aber der Fokus liegt ganz klar auf dem Menschen – nicht auf der Technik. Und genau das macht die Exponate so stark. Sie bleiben im Gedächtnis, lange nachdem man das Museum wieder verlassen hat.

Die Stimmen der Überlebenden – Digitale Zeugnisse im Museum
Ein besonderes Element der Ausstellung ist die Sammlung von Zeitzeugenberichten, die Ihr sowohl schriftlich als auch per Video- oder Audiomitschnitt erleben könnt. Diese Stimmen sind das Herzstück des Museums. Denn sie holen das Geschehen aus dem Bereich der „großen Geschichte“ in das persönliche Erleben zurück.
Im sogenannten Testimonial-Raum könnt Ihr an interaktiven Stationen Interviews mit Hibakusha (den Überlebenden der Atombombe) aufrufen. Viele dieser Berichte wurden in den letzten Jahrzehnten aufgenommen und digitalisiert, damit sie erhalten bleiben – auch wenn die Zeitzeugen selbst irgendwann nicht mehr da sein werden.
Es ist still in diesem Raum. Die Menschen hören konzentriert zu, manche mit Tränen in den Augen. Die Berichte erzählen von schmerzhaften Abschieden, verlorenen Geschwistern, von Schuldgefühlen der Überlebenden – aber auch von Mut, Hoffnung und Neubeginn. Diese Stimmen geben der Geschichte ein Gesicht. Oder besser gesagt: viele Gesichter. Und das macht sie so kraftvoll.
Was besonders beeindruckt: Viele dieser Menschen engagieren sich aktiv in der Friedensbildung, besuchen Schulen oder sprechen auf internationalen Konferenzen. Das Hiroshima Peace Memorial Museum unterstützt diesen Dialog, dokumentiert ihn – und macht ihn für Besucher*innen aus aller Welt erlebbar.

Die Friedensuhr – Mahnung in Sekunden: Chikyū Heiwa Kanshi Dokei
Eine der eher stillen, aber besonders eindrücklichen Installationen im Museum ist die sogenannte Chikyū Heiwa Kanshi Dokei, die Friedensuhr. Diese digitale Anzeige zeigt auf den ersten Blick nur zwei Zahlen – und doch erzählen sie eine ganze Weltgeschichte. Die eine Zahl gibt an, wie viele Tage seit dem letzten Atomtest vergangen sind. Die andere zeigt, wie viele Tage seit dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima vergangen sind. Bei unserem Besuch war die erste Zahl leider alarmierend klein – ein bedrückender Reminder, dass das nukleare Zeitalter noch lange nicht Geschichte ist.
Diese Uhr aktualisiert sich automatisch – sie lebt mit der Gegenwart und hält den Finger am Puls der Welt. Sie ist nicht laut, blinkt nicht, macht kein Drama um sich. Und doch bleibt man davor wie gebannt stehen. Denn plötzlich wird die globale Bedrohung greifbar – in Zahlen, schwarz auf weiß. Und man realisiert: Solange es Atomwaffen gibt, ist die Geschichte von Hiroshima nicht abgeschlossen.
Die Uhr ist eine Art moralischer Kompass im Hiroshima Peace Memorial Museum. Sie zwingt nicht zum Urteil, aber sie provoziert Nachdenken. Und sie erinnert uns daran, dass Frieden kein Zustand ist, sondern eine tägliche Aufgabe.

Der Stein mit dem eingebrannten Schatten – Spuren eines verschwundenen Lebens
Eines der verstörendsten, aber auch eindrucksvollsten Objekte im Hiroshima Peace Memorial Museum ist ein unscheinbar wirkendes Stück Steinplattenbelag. Was auf den ersten Blick wie eine beschädigte Bodenplatte aussieht, entpuppt sich beim genaueren Hinsehen als etwas viel Tiefergehendes: Auf dem Stein ist der Schatten eines Menschen eingebrannt – der Schatten eines Menschen, der dort saß, als die Atombombe explodierte.
Durch die gewaltige Hitzewelle verdampfte der Körper innerhalb eines Sekundenbruchteils. Der Stein darunter wurde regelrecht eingebrannt – und dort, wo der Mensch saß, blieb eine hellere Silhouette zurück. Kein Name, kein Gesicht, kein Körper. Nur ein Abdruck. Ein Negativbild des Lebens.
Vielleicht kennen einige von Euch das Lied “Hiroshima” von Wishful Thinking. Die erste Zeile lautet “There’s a shadow of a mon in Hiroshima, where he passend the moon”. Genau dieser Schatten ist des, den Ihr hier vor Euch seht. Und ich kann Euch sagen, es war ein extrem beeindruckender Moment bei unserem Besuch.

Das Fragment steht im Museum – nicht als Sensation, sondern als stille, unbegreifliche Mahnung. Viele Besucher stehen minutenlang davor. Es ist schwer zu fassen, dass dieser Schatten das Einzige ist, was von einem ganzen Menschen geblieben ist. Und genau darin liegt die Kraft dieses Exponats: Es ist abstrakt und konkret zugleich. Es erzählt nichts – es zeigt nur. Und genau das macht es so eindrücklich.
Der Schatten ist zu einem Symbol geworden. Für das Unsichtbare, das Unaussprechliche. Für das, was Krieg mit Menschen macht – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Geschichte von Sadako Sasaki – Ein Kranich für den Frieden
Im Museum begegnet Ihr auch der bewegenden Geschichte von Sadako Sasaki, einem Mädchen, das zum Sinnbild für den zivilen Leidensweg nach dem Atombombenabwurf wurde. Sadako war zwei Jahre alt, als die Bombe auf Hiroshima fiel. Sie überlebte zunächst – scheinbar unverletzt. Doch zehn Jahre später wurde bei ihr Leukämie diagnostiziert, eine Spätfolge der radioaktiven Strahlung.
Während ihres Krankenhausaufenthalts begann Sadako, Origami-Kraniche zu falten – inspiriert von einer japanischen Legende, nach der demjenigen, der tausend Kraniche faltet, ein Wunsch erfüllt wird. Sadako wünschte sich nichts sehnlicher als gesund zu werden – und Frieden für alle Kinder dieser Welt.

Sie schaffte es, über 1300 Kraniche zu falten, doch sie verstarb 1955 im Alter von nur zwölf Jahren. Ihre Mitschüler waren tief bewegt – und sammelten Spenden, um ihr ein Denkmal zu errichten. Daraus entstand das berühmte Kinderfriedensdenkmal im Friedenspark, gleich neben dem Museum. Dort hängen bis heute Tausende bunter Papierkraniche, die Kinder aus aller Welt schicken.
Im Hiroshima Peace Memorial Museum selbst werden einige von Sadakos originalen Kranichen ausgestellt. Sie sind klein, unscheinbar – und tragen doch eine unglaubliche Symbolkraft. Ihre Geschichte berührt zutiefst. Denn sie zeigt, wie ein einzelnes Kind die Welt verändern kann – durch Hoffnung, durch Mitgefühl, durch eine einfache Geste: das Falten eines Kranichs.
↗ Noch mehr über Sadakos Geschichte findet Ihr in dem Buch Sadako will leben

Die Neugestaltung des Museums – Mehr Raum für Emotionen
Das Hiroshima Peace Memorial Museum wurde in den letzten Jahren umfassend renoviert. Die Neugestaltung wurde 2019 abgeschlossen – mit dem Ziel, den emotionalen Zugang zur Geschichte noch zugänglicher zu machen. Und genau das ist gelungen.
Die überarbeitete Ausstellung ist deutlich stärker auf persönliche Schicksale fokussiert als früher. Wo früher nüchterne Tafeln dominierten, sprechen heute mehr Bilder, Objekte und Stimmen. Die Wegeführung wurde verbessert, die Beleuchtung optimiert und neue Medienstationen ergänzt. Dabei wurde großer Wert auf Barrierefreiheit gelegt – das gesamte Museum ist rollstuhlgerecht, und es gibt mehrsprachige Erklärungen (u.a. Englisch, Chinesisch, Koreanisch, Spanisch).
Besonders gelungen ist die Erweiterung des Reflexionsraums, in dem Besucher*innen zur Ruhe kommen können. Hier hängen Friedensbotschaften aus aller Welt, und man kann selbst Gedanken oder Wünsche hinterlassen. Auch ein kleiner Museumsshop wurde neu integriert – unaufdringlich, aber sinnvoll, mit Büchern, Postkarten und ausgewählten Erinnerungsstücken, die den Besuch vertiefen.
Die Neugestaltung hat das Museum modernisiert, ohne seine Tiefe zu verlieren. Es ist nicht glatter geworden, sondern greifbarer. Und es zeigt, dass Erinnerung ein lebendiger Prozess ist – nicht etwas, das man einfach in einer Vitrine verstaut.

Workshops, Friedenspädagogik und Schulklassen
Das Hiroshima Peace Memorial Museum ist nicht nur ein Ort für Einzelbesucherinnen, sondern auch ein aktives Zentrum für Friedensbildung. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn man während des Besuchs auf eine japanische Schulklasse trifft. Die Kinder tragen meist farbige Kappen, lauschen konzentriert ihren Lehrerinnen oder Museumsguides und stellen viele Fragen. Hiroshima ist fester Bestandteil des Schulunterrichts – und der Besuch im Museum ein Meilenstein für viele junge Menschen.
Darüber hinaus bietet das Hiroshima Peace Memorial Museum regelmäßig Workshops und Seminare an, vor allem für Pädagogen, Studierende und internationale Gäste. Themen wie Konfliktlösung, Erinnerungskultur und atomare Abrüstung werden hier praxisnah behandelt. Viele dieser Angebote finden im angeschlossenen Hiroshima Peace Culture Foundation statt, die eng mit dem Museum kooperiert.
Auch temporäre Sonderausstellungen greifen aktuelle Themen auf – etwa den Einsatz von Nuklearwaffen in der Gegenwart oder neue Forschungsstände zu Strahlenfolgen. Das Museum versteht sich also nicht als statisches Archiv, sondern als aktiver Ort des Lernens. Und das spürt man bei jedem Schritt. Hier geht es nicht nur um die Vergangenheit – sondern auch um die Zukunft.

Der Friedensnobelpreis 2024 – Würdigung für Nihon Hidankyo und die Hibakusha
Im Jahr 2024 gab es eine späte aber tief verdiente Anerkennung für die Hibakusha. Da wurde der Nihon Hidankyo, der Dachverband der Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Damit wurde das jahrzehntelange Engagement der Hibakusha für eine atomwaffenfreie Welt auf eindrucksvolle Weise gewürdigt. Der Preis ging zwar offiziell an die Organisation, aber er gilt im Grunde allen Überlebenden, die ihre schmerzhaften Erinnerungen öffentlich gemacht haben – oft unter großen persönlichen Belastungen.
Was die Hibakusha so besonders macht, ist ihre stille Ausdauer. Viele von ihnen reisten über Jahrzehnte durch Japan und die Welt, hielten Vorträge, besuchten Schulen, traten bei UN-Konferenzen auf – nicht aus Groll, sondern aus einem tiefen Verantwortungsgefühl heraus. Sie wollten nicht, dass die Schrecken von Hiroshima und Nagasaki vergessen werden. Und sie wollten vor allem verhindern, dass so etwas jemals wieder geschieht.
Im Hiroshima Peace Memorial Museum wird dieser Nobelpreis natürlich aufgegriffen – nicht als Glanzstück, sondern als stille Anerkennung eines langen, oft einsamen Kampfes. Fotos von der Preisverleihung, Zitate von Überlebenden und Ausschnitte aus der bewegenden Rede von Terumi Tanaka erinnern daran, dass die Stimmen der Hibakusha nun auch international gewürdigt werden. Und dass ihre Geschichten nicht nur Mahnung, sondern ein Vermächtnis für die ganze Welt sind.

Fazit – Ein Ort, den man nicht vergisst
Das Hiroshima Peace Memorial Museum ist kein Ort, den man einfach „besucht“. Es ist ein Ort, der einen verändert. Vielleicht nicht spektakulär oder sofort sichtbar. Aber innerlich. Und nachhaltig. Wer hier war, verlässt das Museum mit mehr als nur Informationen. Man nimmt Emotionen mit. Gedanken. Fragen. Vielleicht auch neue Perspektiven.
Es ist kein leichter Besuch. Aber ein wertvoller. Denn das Hiroshima Peace Memorial Museum schafft etwas, was nur wenige Museen schaffen: Es berührt. Und das auf eine leise, respektvolle, zutiefst menschliche Art. Es zeigt nicht nur, was geschehen ist – sondern warum es uns alle etwas angeht. Und wie wir dafür sorgen können, dass sich Geschichte nicht wiederholt.
Wenn Ihr nach Japan reist, dann nehmt Euch die Zeit für dieses Museum. Lasst Euch darauf ein. Vertraut darauf, dass es Euch etwas geben wird. Vielleicht keine Antworten – aber einen tiefen Eindruck davon, wie zerbrechlich Frieden ist. Und wie wichtig es ist, ihn zu bewahren.
Wenn Ihr übrigens noch mehr zu dem Thema erfahren möchtet, dann empfehlen ich Euch diese geführte Tour zum Thema “Geschichte von Hiroshima, Warum die Atombombe abgeworfen wurde”*
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