Obon – Das japanische Fest der Ahnen, Lichter und Tänze
Obon gehört zu den faszinierendsten und emotionalsten Festen, die Ihr in Japan erleben könnt. Es ist eine einzigartige Mischung aus Spiritualität, Familienzusammenkunft und sommerlicher Festlichkeit. Für ein paar Tage im Jahr scheint es, als würde sich der Schleier zwischen dieser Welt und dem Jenseits heben – die Seelen der Verstorbenen kehren heim, um gemeinsam mit den Lebenden Zeit zu verbringen. Gleichzeitig tanzt und feiert man in den Straßen, zündet Laternen an und verabschiedet sich am Ende mit einem Meer aus schwimmenden Lichtern.
Obon ist viel mehr als nur ein religiöses Ritual – es ist tief im japanischen Alltag verwurzelt, spiegelt Werte wie Dankbarkeit, Gemeinschaft und Achtsamkeit wider und bietet ein unvergleichliches Erlebnis, das Euch mitten hineinzieht in die Seele der japanischen Kultur. Wenn Ihr Japan im Sommer besucht, solltet Ihr Euch dieses Fest auf keinen Fall entgehen lassen. Ob in einer Millionenstadt wie Kyoto oder auf dem Land in einer kleinen Gemeinde – überall entfaltet sich die besondere Magie dieses traditionsreichen Ereignisses.
In diesem Blogbeitrag nehme ich Euch mit auf eine Reise durch alle Facetten des Obon-Festes: von den spirituellen Ursprüngen über regionale Unterschiede bis hin zu den schönsten Orten, an denen Ihr Obon hautnah erleben könnt. Ich zeige Euch, wie Ihr Euch darauf vorbereitet, was es mit dem Bon Odori auf sich hat, wie berührend Toro Nagashi ist und worauf Ihr als Reisende achten solltet. Also macht es Euch bequem – und taucht mit mir ein in eine ganz besondere Sommerzeit in Japan.
Was ist Obon?
Obon (auch Bon oder Urabon genannt) ist eines der bedeutendsten japanischen Sommerfestivals – ein Brauch, bei dem die verstorbenen Ahnen geehrt und eingeladen werden, zur Erde zurückzukehren . Das Fest wird traditionell vom 13. bis 15. August gefeiert (in manchen Regionen auch im Juli), wobei die unterschiedlichen Daten auf regionale Kalendergewohnheiten zurückgehen . Obon basiert auf buddhistischen Lehren – insbesondere auf der Geschichte von Maha Maudgalyāyana, einem Schüler Buddhas, der durch spirituelle Praktiken seine im Reich der Hungergeister befindliche Mutter befreit. Buddha empfahl ihm, Speisen und Getränke am 15. Tag des siebten Mondmonats zu offerieren, woraufhin Maudgalyāyana im Freudentanz aufging – Ursprung des Bon Odori .
Obon kombiniert spirituelle Rituale mit sozialen Elementen. Einerseits dient es dem Respekt gegenüber den Verstorbenen – durch Altäre, Opfergaben, Votivgaben, Reinigungsrituale am Grab. Andererseits ist es ein Anlass für Familienzusammenkünfte, gemeinsames Essen und regionale Volksfeste mit Tanz und Musik . Für die Japaner zählt Obon neben Neujahr und Golden Week zu den wichtigsten Feiertagen und markiert eine Zeit sowohl religiöser Einkehr als auch sommerlicher Festfreude .

Historischer Ursprung und spirituelle Bedeutung
Die Wurzeln des Obon gehen zurück auf den buddhistischen Sutra-Text Urabon-kyō, in dem die Geschichte von Maudgalyāyana erzählt wird: Er entdeckt seine verstorbene Mutter in einem Zustand des ewigen Leids im Reich der Hungergeister („Hungry Ghosts“), bietet ihr Reis und Opfer an – doch sie kann dadurch nicht erlöst werden, bis Buddha ihm rät, Opfer an Mönche zu richten. Erst daraufhin erlöst sich ihre Seele, und Maudgalyāyana tanzt vor Freude – ein spirituelles Geschehen, das zur Geburt des Obon wurde .
Während der Edo-Zeit (1603–1868) entstand der Tänzerritus „Bon Odori“ – ursprünglich als religiöser Tanz um die Ahnen willkommen zu heißen und zu verabschieden. Mit der Umstellung auf den gregorianischen Kalender in der Meiji-Ära (ab 1873) verschoben sich die Daten in vielen Regionen, doch einige Regionen zogen ihre traditionelle Mondkalender‑Obon bis heute (z. B. Okinawa) .
Neben dem spirituellen Gedenken ist Obon ein symbolträchtiger Zeitraum, in dem die Grenzen zwischen Lebenden und Toten verschwimmen – Familien reinigen Gräber (haka-mairi), errichten temporäre Altäre (shōryō‑dana), zünden Laternen und Feuer (mukaebi, okuribi) und gestalten die Atmosphäre eines Übergangsrituals zwischen Welt und Jenseits .
Termine und regionale Unterschiede
Während einzelne Regionen das Obon Fest im Juli feiern, werden die Feierlichkeiten zumeist rund um den 13. -15. August begangen
- Shichigatsu‑Bon („Bon im Juli“), meist in Tōhoku und Kantō – normalerweise um den 15. Juli.
- Hachigatsu‑Bon („Bon im August“, Standardtermin) – vom 13. bis 15. August in den meisten Regionen .
- Kyūreki‑Bon („alter Bon“) – nach dem traditionellen Mondkalender gefeiert, häufig in Okinawa zwischen 8. August und Anfang September .
Alle Varianten sind kulturell etabliert und nur regional unterschiedlich verbreitet . Die drei Gruppierungen haben sich über Jahrhunderte eingespielt, und obwohl der Augusttermin am verbreitetsten ist, erfüllt jede Region ihre eigene Form von Obon auf Grundlage ihrer historischen Kalendersysteme.
Für Reisende bedeutet das: Wenn Ihr Japan im Sommer besuchen möchten, sollten Ihr vorab prüfen, ob Obon im Juli oder August in Ihrer Reisegegend stattfindet – das hat Auswirkungen auf Unterkunftspreise* und Zugverbindungen*, da viele Japaner in ihre Herkunftsstädte reisen .

Persönliche Vorbereitungen: zuhause und familiär
Wenn ich Obon zuhause – sei es zuhause in Japan oder in meiner Wohnung im Ausland – vorbereiten würde, würde ich folgendermaßen vorgehen:
Zunächst ein Butsudan (Hausaltar) oder Shōryō‑dana einrichten: Früchte, Reis, Sake, Wasser, Blumen, Foto, Räucherstäbchen. Zwei Altäre sind üblich: einer für bekannte Vorfahren, ein zweiter für unbestimmte Geister ohne Besitzerfamilie .
Am Tag vor dem offiziellen Beginn wird das Grab besucht (ohakamairi): Reinigung mit Wasser, Blumen hinstellen, Räucherstäbchen entzünden, evtl. ein kleines Feuer (mukaebi) entzünden, um die Ahnen zu rufen .
Zuhause hängt man Chōchin‑Laternen – gern mit Familienwappen – an Türen oder auf dem Friedhof und entzündet abends ggf. ein Mukaebi, ein kleines Kairosfeuer, um die Geister willkommen zu heißen .
Während der Festtage bringt man täglich Opfergaben ans Grab und ist im Hausaltar präsent – oft verbunden mit stiller Meditation, Gebeten oder sogar kleinen Gesprächen mit den Ahnen. In manchen Familien wird ein buddhistischer Priester eingeladen, um eine kurze Zeremonie durchzuführen.
Toro Nagashi: Die schwimmenden Laternen
Am letzten Abend von Obon – meist am 15. August – ereignet sich das emotionale Highlight: Toro Nagashi, das Schwebenlassen (und Abschicken) der Laternen auf Flüssen oder Meeren . Miniatur-Laternen aus Papier, oft mit Kerzen innen, werden ins Wasser gelassen und treiben gemeinsam davon – ein symbolischer Abschied der Ahnengeister.
Diese Zeremonie findet in vielen Orten statt – Tokio, Kyoto, Hiroshima, aber auch ländlichere Gegenden entlang der Küste oder Flüsse. Wenn ich dabei wäre, würde ich eine Laterne mit persönlichem Wunsch, Name oder Symbol gestalten und behutsam in die Fluten setzen. Das Lichtbild auf dem Wasser ist stets ein bewegender Moment voller Stille und Achtsamkeit – Familien versammeln sich entlang der Ufer, schauen, wie die Lichter schweigen, und sprechen leise Gebete oder Wünsche.
Die Atmosphäre verbindet Abschied und Hoffnung: Man verabschiedet sich symbolisch von der Geisterpräsenz – okuribi –, aber auch mit dem Gefühl, Verbindung gezeigt zu haben. Für viele Menschen ist Toro Nagashi der schönste Moment von Obon, geprägt von Lichtspiel, Reflexion und kollektiver Erinnerung.

Bon Odori: Tausendfacher Tanz
Bon Odori ist der zentrale gesellschaftliche Aspekt von Obon – ein Volkstanz zu eigener Volksmusik, ausgeführt in Gruppen, bei lokalen Festen oft auf einem roten–weißen Yagura-Bühnenpodest .
Der Ursprung liegt darin, die Geister durch rhythmischen Tanz zu erfreuen, ein Brauch, der auf die Legende von Maudgalyāyana zurückgeht: Sein Freudentanz nach der Erlösung seiner Mutter ist die ursprüngliche Wurzel des Tanzens im Obon-Kontext .
„Bon Odori“ ist bewusst einfach gehalten, sodass jeder mitmachen kann: Arme hoch, Arme runter, Schritt nach links, Schritt nach rechts – idealerweise im Kreis um die erhöhte Plattform. Es ist nicht wettkampfartig, sondern bestärkend, gemeinschaftlich. Wenn ich mittanzen würde, würde ich mir eine Yukata (leichter Sommerkimono) anziehen – bunt gemustert, mit einem Obi-Band –, der auf vielen Obon-Festen obligatorisch ist .
Regionale Variationen sind vielfältig: Im Gujo Odori (Präfektur Gifu) zum Beispiel dauert der Tanz eine ganze Woche und zieht über eine Million Menschen an – er zählt zu den lebendigsten Bon-Tänzen Japans. Auch der Awa Odori in Tokushima ist berühmt für energiegeladene Tänze und Trommelrhythmen. In Kyoto schließlich begleiten die spektakulären Daimonji-Bonfires auf den Bergen das Abschlussritual – imposante Feuerzeichen in Kanji‑Form am Bergkante sichtbar .
Beim Tanz ertönen Taiko‑Trommeln, Flöten, Alexylophon-artige Trommeln – alle in einem energiegeladenen Beat. Ich stelle mir vor, wie der Rhythmus meine Füße führt, wie Fremde sich anlächeln, neue Taktbewegungen lernen und laute Musik mit leisem Lächeln verbinden. Essenstände mit Yakisoba, Kakigōri oder Takoyaki rahmen die Tanzareale – so wird Obon zum Festival für alle Sinne.
© Aoiwaaki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Berühmte Orte: Kyoto, Gujo, Tokushima
Ein Besuch von Obon an bestimmten Orten verleiht dem Erlebnis zusätzliche Tiefe:
- Kyoto – Daimonji Gozan Okuribi: Am Abend des letzten Tages entzünden Helfer gewaltige Feuerzeichen (Kanji‑Formen), sichtbar vom Tal aus auf fünf Bergen rund um Kyoto. Das eindrucksvolle Spektakel ist ein spezieller Abschluss der Obon-Rituale, bei dem anonym die große Flamme des „Buddha“ oder „Torii“ flackert – Wahrzeichen des Abschiednehmens .
- Gujo Odori (Präfektur Gifu): Diese Stadt veranstaltet über eine ganze Woche hinweg Non‑Stop-Tanznächte – von 20 Uhr bis in den Morgen. Millionen Besucher, ausgelassen tanzende Menschen in Yukata, musikalische Vielfalt: Hier hat Bon Odori beinahe den Rang eines Festivals der Gemeinschaft angenommen .
- Awa Odori in Tokushima: Nicht rein Obon, aber typisch sommerlich: Henro‑Tänzer, Horden von Trommlern, Straßen voller Musik – berühmt für seinen mitreißenden Charakter. Besucher und Teilnehmer mischen sich, um die Tänze zu erleben.
- Hokkai Bon Odori (Akita): Bewahrt alte Formen des Bon Odori, mit traditioneller Musik, Kostümierung, rituellem Tanz – besonders authentisch und ruhig im Vergleich zur vollen Partystimmung anderer Orte.
Jede Region hat ihren eigenen Charme, eigene Musikstile, Tanzformen, Tagesrhythmen und Gemeinschaftsdynamiken. Wenn ich eines Tages die Wahl hätte, würde ich sowohl Kyoto für die spirituelle Gravitas der Feuerzeremonie als auch Gujo für gemeinschaftliche Tanznächte besuchen – und vielleicht noch Akita für einen ruhigen, ursprünglichen Einblick.
© JNTO
Essen, Musik, Atmosphäre und Moderne Einflüsse
Neben Ritual und Tanz gibt es bei Obon typische Sommerfest‑Gerüche, Klänge und Aromen:
- Essenstände (Yatai): Yakisoba (gebratene Nudeln), Takoyaki (Tintenfischbällchen), Kakigōri (Eis mit Sirup), Kakimochi, Dango – unverzichtbar bei Obon‑Veranstaltungen. Wenn ich selbst dort wäre, würde ich vermutlich mit einem Becher Kakigōri im Publikum tanzen .
- Musik: Taiko‑Trommeln dominieren – aber mittlerweile mischen sich auch Popsongs ein (manchmal werden bekannte westliche Hits zu Bon-Tanz-Beats verarbeitet) . So bleibt die Tradition relevant und erlebbar für die jüngere Generation.
- Atmosphäre: Abends um die Yagura herum herrscht ein Gefühl von Gemeinschaft. Viele tragen Yukata* – leichte Baumwoll-Kimonos –, Abendluft mischt sich mit Laternenlicht, Musik, Tanz und dem Knistern von Inventar‑Essensbuden. Wenn ich teilnehmen würde, würde ich bewusst in der Masse mittanzen, den Vorführenden zuschauen und die Gelassenheit der ahnungsfreien Erinnerung spüren.
- Moderne Einflüsse: In größeren Städten wie Tokio werden lokale Bon‑Festivals organisiert, die Fusion von klassischem Bon Odori, Straßenmusik und urbanem Flair kombinieren. Es gibt oft Feuerwerke, Popcorn‑Stände, moderne Bühnenmusik.
Bedeutung heute: Kultur, Familie, Spiritualität
Heutzutage ist Obon mehr als ein religiöses Ritual – es ist ein Ausdruck japanischer Familienwerte, sozialer Verbindung und kultureller Identität. Viele Menschen kehren in ihre Heimatorte zurück – was zu einem massiven innerstaatlichen Reiseverkehr führt, ähnlich dem Golden Week‑Effekt .
Familiäres Element: Obon drückt Dankbarkeit aus – gegenüber den Ahnen, sowohl durch symbolische Gesten wie das Putzen des Grabes als auch durch stille Erinnerungen am Familienaltar. Es ist oft ein Wiedersehen mit älteren Verwandten, gemeinsames Kochen, Gedenken – emotionale Momente, die sehr persönliche Gefühlswelten berühren.
Spiritualität: Selbst für weniger religiöse Menschen bleibt Obon ein Zeitpunkt der Achtsamkeit: Das Gedenken an die Sterblichkeit, der Wunsch, Ehre zu zeigen, und die Vorstellung, dass die Geister für kurze Zeit präsent sind. Obon vermittelt Respekt und Demut – oft verbunden mit stiller Meditation.
Kulturell: Bon Odori und Toro Nagashi sind auch touristisch bedeutend: Sie leisten einen Beitrag zur Erhaltung regionaler Traditionen. Obon‑Festivals bringen lokale Musik- und Tanzformen, Kostüme, Essenstraditionen zur Geltung – und stärken so das kulturelle Bewusstsein.
© Aoiwaaki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Praktische Hinweise für Reisende
Wenn Ihr Japan im Sommer bereist und Obon erleben wollt, dann solltet Ihr Folgendesbeachten:
- Reisezeit: Zwischen 10. und 18. August ist Obon-Hochsaison – Züge*, Hotels* und Flugverbindungen* sind stark ausgelastet. Frühzeitig buchen lohnt sich!
- Regionale Planung: Prüft vor Eurer Reise, ob Eure Zielregion im Juli oder August feiert (z. B. Kyoto im August, Tōhoku z. B. teilweise im Juli). Das beeinflusst Unterkunfts- und Transportoptionen.
- Festival-Auswahl: Möchtet Ihr große Feuer wie in Kyoto (Daimonji) sehen? Oder lieber die lange Tanznacht in Gujo (Gifu)? Oder authentisch‑ruhige Zeremonien? Plant Eure Reise entsprechend Eurer Vorlieben.
- Kleidung: Viele Besucher tragen Yukata*, das solltet Ihr auch ausprobieren – ob Euren eigenen oder günstig vor Ort gemietet ist dabei egal. Es trägt auf jeden Fall zur Stimmung bei.
- Etikette: Bon Odori ist offen für alle – aber respektvoll mitschwungend, nicht rücksichtslos. Beim Toro Nagashi Laternen nur vorsichtig und nur an den vorgesehenen Stellen ins Wasser setzen.
- Sensibilität: Manche Rituale sind privat – etwa an Familiengräbern oder in Tempelbereichen, in denen Besucher diskret sein sollten. Lasst die Kamera also einfach mal in der Tasche oder fragt zumindest, ob Ihr fotografieren dürft.
Fazit – ein ganz besonderes Erlebnis
Obon ist weit mehr als nur ein traditionelles Sommerfest in Japan – es ist ein bedeutendes kulturelles und spirituelles Ereignis, das tiefe Einblicke in die japanische Gesellschaft, ihre Werte und ihr Verhältnis zum Tod gewährt. Die Verbindung zwischen den Lebenden und ihren verstorbenen Ahnen steht dabei im Mittelpunkt, begleitet von rituellen Handlungen, symbolischen Gesten und festlichen Elementen, die das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Das Fest vereint in eindrucksvoller Weise Spiritualität und Lebensfreude. Während am Tag die Gräber besucht und Altäre geschmückt werden, verwandeln sich die Städte und Dörfer am Abend in lebendige Orte voller Musik, Tanz und Lichter. Ob bei Bon Odori, Toro Nagashi oder den spektakulären Bergfeuern in Kyoto – die Atmosphäre ist geprägt von Respekt, Dankbarkeit und einer tiefen Verbundenheit mit der eigenen Geschichte.
Für alle, die Japan zur Obon-Zeit bereisen, bietet sich die Möglichkeit, nicht nur kulturelle Traditionen authentisch zu erleben, sondern auch einen intensiven Eindruck davon zu gewinnen, wie eng in Japan das Religiöse, Familiäre und Festliche miteinander verwoben ist. Die Vielfalt regionaler Ausprägungen macht Obon zu einem besonders spannenden und abwechslungsreichen Erlebnis – von stillen Zeremonien bis hin zu farbenfrohen Festen unter freiem Himmel.
Wer sich mit Respekt und Offenheit auf Obon einlässt, erhält Zugang zu einer der bedeutendsten Feierlichkeiten des Landes und zu einem tief verwurzelten Teil der japanischen Kultur.
