Hakone: Die 8 besten Sehenswürdigkeiten, Hakone Loop Guide & Tipps
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Last Updated on 7. September 2026 by Kathleen
Hakone zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen Japans – und das aus gutem Grund. Die Bergregion vor den Toren Tokios verbindet spektakuläre Natur, traditionsreiche Onsen-Kultur und ikonische Ausblicke auf den Mt. Fuji. Ob als straffer Tagesausflug oder entspannte Zwischenstation mit Übernachtung im Ryokan: Hakone bietet die perfekte Dosis Tradition und Natur als Kontrast zur Megacity Tokio.
In diesem Guide erfährst du alles, was du für die Planung brauchst: von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten über den legendären „Hakone Loop“ bis hin zur Frage, ob sich der Hakone Freepass für dich lohnt.
Hakone auf einen Blick: Die wichtigsten Fakten
- Beste Reisezeit: Ganzjährig reizvoll; Frühling (Kirschblüte), Herbst (Laubfärbung ab Ende Oktober) und Winter (beste Chance auf freie Sicht auf den Mt. Fuji).
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1 Tag für die Highlights (Hakone Loop), 2 Tage / 1 Nacht für ein entspanntes Ryokan– und Onsen-Erlebnis.
- Anreise ab Tokio: Ca. 75–90 Minuten ab Shinjuku (Odakyu Romancecar) oder ca. 35 Minuten mit dem Shinkansen ab Tokyo Station bis Odawara.
- Wichtigster Spartipp: Der Hakone Freepass* (2 oder 3 Tage) deckt die Anreise sowie alle 8 Verkehrsmittel der Hakone Loop (Zug, Standseilbahn, Seilbahn, Piratenschiff, Busse) komplett ab.
- Gepäck-Tipp: Nutze den Hakone Carry Service direkt an der Hakone-Yumoto Station, um Koffer für wenige Yen direkt ins Ryokan liefern zu lassen und freihändig zu starten.
- Offizielle Webseite von Hakone für weitere Informationen: hakone-japan.com
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Die besten Sehenswürdigkeiten in Hakone
Der Hakone-Schrein (Hakone-jinja) & das schwimmende Torii
Der im Jahr 757 gegründete Hakone-Schrein liegt tief versteckt in einem dichten Wald aus gigantischen Zypressen. Das eigentliche Highlight und eines der bekanntesten Fotomotive Japans ist jedoch das rote Heiwa no Torii („Torii des Friedens“), das direkt im Ashi-See steht.
- Tipp: Wenn du ein Foto ohne Dutzende andere Besucher auf dem Steg machen möchtest, solltest du vor 8:30 Uhr morgens vor Ort sein. Ab dem Vormittag bilden sich hier oft lange Warteschlangen.
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Owakudani (Das kochende Vulkan-Tal)
Owakudani ist eine aktive Vulkanlandschaft, die vor rund 3.000 Jahren beim letzten Ausbruch des Mount Hakone entstand. Überall steigen Schwefelgase auf, und der Geruch nach faulen Eiern ist unverkennbar.
- Must-Try: Die berühmten Kuro-Tamago (schwarze Eier). Sie werden direkt in den heißen, schwefelhaltigen Quellen gekocht, wodurch sich die Schale tiefschwarz färbt. Der Legende nach verlängert jedes gegessene Ei das Leben um sieben Jahre.
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Hakone Ropeway (Seilbahn)
Die Fahrt mit der Gondelbahn verbindet die Stationen Sounzan und Togendai am Ashi-See. Der spektakulärste Streckenabschnitt führt direkt über den Krater von Owakudani hinweg. Bei klarer Sicht hast du von den großflächigen Fenstern aus einen gigantischen Panoramablick auf den Mt. Fuji.
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Piratenschiff-Fahrt auf dem Ashi-See (Ashi-ko)
Der Ashi-See ist ein Kratersee, der sich hervorragend vom Wasser aus erkunden lässt. Die Fahrten werden mit auffällig gestalteten Schiffen im Stil historischer Piraten- und Segelschiffe durchgeführt. Bei ruhigem Wetter spiegelt sich der Mt. Fuji im Wasser – zusammen mit dem roten Torii des Hakone-Schreins ein unvergessliches Motiv.
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Hakone Open-Air Museum (Chokoku-no-Mori)
Japans erstes Freilichtmuseum kombiniert moderne Bildhauerkunst mit der hügeligen Naturpark-Landschaft Hakones. Auf dem weitläufigen Gelände findest du Skulpturen internationaler Künstler sowie einen eigenen Picasso-Pavillon. Ein besonderes Highlight für Familien ist das begehbare Netz-Kunstwerk für Kinder und das heiße Fußbad auf dem Gelände.
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Historischer Checkpoint von Hakone (Hakone Sekisho)
Der rekonstruierte Kontrollpunkt aus der Edo-Zeit versetzt dich direkt ins 17. Jahrhundert. Während der Edo-Periode lag Hakone an der wichtigen Tokaido-Handelsroute zwischen Kyoto und Edo (heute Tokio). Hier kontrollierten die Shogune streng Reisende, Waffen und Pässe.
- Highlight: Vom Ausguck-Turm (Toribumi Yagura) genießt du einen fantastischen Blick über den Ashi-See. Die angrenzende alte Zypressenallee (Cedar Avenue) lädt zu einem schattigen Spaziergang ein.
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POLA Museum of Art
Mitten in den dichten Wäldern von Sengokuhara fügt sich dieses architektonisch beeindruckende, gläserne Kunstmuseum harmonisch in die Natur ein. Die Sammlung umfasst westliche Impressionisten (u. a. Monet, Renoir, Cézanne) sowie moderne japanische Kunst und historische Kosmetikartikel.
- Insider-Tipp: Verpasse keinesfalls den rund 670 Meter langen Wald-Spazierweg (Nature Trail) direkt hinter dem Museum, wo Skulpturen zwischen alten Buchen und Zypressen ausgestellt sind.
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Hakone Tozan Railway & Cable Car
Die Fahrt mit der historischen Zickzack-Eisenbahn gehört fest zum Hakone-Erlebnis. Die Zugstrecke schraubt sich über steile Kehren, Brücken und durch Tunnel die Berge hoch bis nach Gora. Dort steigst du in die Standseilbahn (Cable Car) um, die noch steiler nach Sounzan klettert.
- Saisonaler Tipp: Im Juni und Juli blühen Tausende Hortensien entlang der eingleisigen Zugstrecke („Hydrangea Train“).
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🔄 Die Hakone Loop: Der perfekte Ablauf Schritt für Schritt
Die klassische Hakone Rundfahrt (Hakone Loop) führt dich entgegen dem Uhrzeigersinn einmal komplett durch die Region. Mit dem Hakone Freepass sind alle hier genutzten Verkehrsmittel komplett abgedeckt.
1. Start: Hakone-Yumoto Station → Gora
Hakone Tozan Railway
⏱ ca. 40 Min.
Mit der historischen Zickzack-Berg-Eisenbahn fährst du durch dicht bewaldete Schluchten bergauf bis nach Gora.
2. Gora → Sōunzan
Hakone Tozan Cable Car
⏱ ca. 10 Min.
Umstieg in die steile Standseilbahn, die dich direkt zur Seilbahn-Talstation Sōunzan bringt.
3. Sōunzan → Ōwakudani
Hakone Ropeway (Seilbahn)
⏱ ca. 10 Min.
Spectakuläre Fahrt über das aktive Vulkanland. Zwischenstopp in Ōwakudani: Dampfende Schwefelquellen besichtigen und die berühmten schwarzen Eier (Kuro-Tamago) probieren!
4. Ōwakudani → Tōgendai (Ashi-See)
Hakone Ropeway (Seilbahn)
⏱ ca. 20 Min.
Weiterfahrt hinab zum Ufer des Ashi-Sees. Bei gutem Wetter genießt du hier die beste Aussicht auf den Mt. Fuji.
5. Tōgendai → Moto-Hakone
Hakone Sightseeing Cruise (Piratenschiff)
⏱ ca. 30 Min.
Malerische Schiffsüberfahrt über den Ashi-See an Bord des ikonischen Piratenschiffs.
6. Moto-Hakone & Hakone-Schrein
Sightseeing & Spaziergang
⏱ ca. 1-2 Std.
Kurzer Spaziergang am Seeufer entlang zum berühmten roten Torii im Wasser (Heiwa no Torii) und dem historischen Hakone-Schrein.
7. Rückfahrt nach Hakone-Yumoto
Hakone Tozan Bus (Linie K oder H)
⏱ ca. 35 Min.
Mit dem Bus geht es zurück zum Ausgangspunkt an der Hakone-Yumoto Station (von wo aus auch die Züge zurück nach Tokio fahren).
Transport & Anreise: Lohnt sich der Hakone Freepass
Für nahezu jeden Besucher ist der Hakone Freepass* der Odakyu Electric Railway die günstigste und entspannteste Option.
| Ticket / Option | Enthaltene Leistungen | Empfohlen für |
|---|---|---|
| Hakone Freepass (2 oder 3 Tage) | Hin- & Rückfahrt ab Shinjuku (oder Odawara), alle 8 Transportmittel der Hakone Loop (Bahnen, Seilbahn, Schiff, Busse) unbegrenzt inklusive. | Alle Tagesausflügler & Übernachtungsgäste |
| Romancecar Aufpreis | Reservierter Sitzplatz, Panoramawagen, Express-Verbindung (ohne Umsteigen ab Shinjuku). | Reisende mit Wunsch nach Extra-Komfort |
- Wichtig für JR-Pass-Inhaber: Der JR Pass* gilt auf den privaten Strecken der Odakyu Railway in Hakone nicht. Du kannst jedoch mit dem Shinkansen bis Station Odawara fahren und dort die günstigere Variante des Hakone Freepass (ab Odawara) kaufen.
➔ Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Hakone Freepass & Anreise
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Übernachten in Hakone: Ryokan & Onsen
Zwar lässt sich Hakone als Tagesausflug ab Tokio meistern, eine Übernachtung verleiht dem Trip jedoch eine völlig andere Qualität. Die Region gehört zu den berühmtesten Onsen-Orten Japans.
- Warum übernachten? Nach 17:00 Uhr verlassen die meisten Tagestouristen die Region. Du hast die Natur, die Tempel und die Onsen-Bäder abends und früh morgens fast für dich allein.
- Ryokan-Erlebnis: Buche eine traditionelle japanische Herberge mit Tatami-Matten, Futon, einem mehrgängigen Kaiseki-Abendessen und heißen Quellen.
- Privater Onsen (Kashikiri): Wenn du Tätowierungen hast oder die heißen Quellen lieber ungestört mit deinem Partner/deiner Familie genießen möchtest, wähle ein Ryokan mit privat mietbarem Bad oder eigenem Onsen auf dem Zimmer.
➔ Die 10 besten Ryokans in Hakone für jedes Budget (demnächst)
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Kulinarik in Hakone: Regionale Spezialitäten
Neben heißen Quellen bietet Hakone auch kulinarisch einige Besonderheiten, die du bei deinem Besuch probieren solltest:
- Hakone Soba: Durch das klare, mineralreiche Bergwasser der Region gelten die lokalen Buchweizennudeln als besonders aromatisch. Sehr beliebt ist Yamat芋 Soba (Soba mit geriebenem Berg-Yams).
- Kuro-Tamago (Schwarze Eier): Der Klassiker in Owakudani. Die Eier werden in den schwefelhaltigen Vulkanquellen gekocht, wodurch sich die Schale tiefschwarz färbt. Das Eiweiß und Eigelb im Inneren schmecken wie ein normales hartgekochtes Ei, bringen aber laut Legende 7 Jahre extra Lebenszeit.
- Tofu & Yuba (Sojamilchhaut): Besonders rund um Gora und Hakone-Yumoto gibt es traditionelle Spezialitätenrestaurants, die frischen Tofu und fein geschichtete Yuba in allen Varianten servieren.
- Süßspeisen & Bakery-Tipps: In Hakone-Yumoto findest du Onsen-Manju (gedämpfte Teigtaschen mit süßer Rotbohnenpaste). Für eine Kaffeepause lohnt sich ein Stopp bei der bekannten Bakery & Table direkt am Ufer des Ashi-Sees, wo du mit Blick auf das Torii frisches Gebäck genießen kannst.
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Praktische Tipps für deinen Hakone-Trip
- Das Wetter im Blick behalten: Der Mt. Fuji zeigt sich oft nur bei klarer Sicht (besonders früh morgens oder in den kälteren Monaten von November bis Februar). Bei starkem Wind stellt die Seilbahn (Ropeway) gelegentlich den Betrieb aus Sicherheitsgründen ein.
- Gepäck-Lieferservice nutzen (Carry Service): Wenn du in Hakone übernachtest, kannst du dein Gepäck morgens an der Hakone-Yumoto Station abgeben. Es wird direkt zu deinem Ryokan geliefert, sodass du den Hakone Loop ohne schwere Taschen starten kannst.
- Bargeld mitnehmen: Auch wenn in Japan immer mehr digital gezahlt wird, benötigen kleinere Verkaufsstände oder Busse in den Bergdörfern gelegentlich noch Bargeld.

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Hallo! Ich bin Kathleen - das Gesicht hinter "Verliebt in Japan". Nachdem Japan 2022 über Nacht mein Herz erobert hat, schreibe ich hier seit Oktober 2023 über meine eigenen Japan Reisen (inzwischen war ich fünf mal in Japan), Ziele die noch auf meiner Bucket-Liste stehen und natürlich gebe ich Euch auch Reisetipps, Empfehlungen und Schritt-Für-Schritt-Anleitungen an die Hand.
