Okinawa, Japans tropischer Inselarchipel weit im Süden, ist ein Reiseziel, das mit dem Rest des Landes kaum zu vergleichen ist. Statt Tempeln und Hochhäusern erwarten Euch türkisfarbenes Meer, weiße Sandstrände, entspanntes Lebensgefühl und eine ganz eigene Kultur, die von der Zeit des ehemaligen Ryūkyū-Königreichs geprägt wurde.

Die Hauptinsel Okinawa-hontō eignet sich ideal für den Einstieg: In der Hauptstadt Naha schlendert Ihr über die lebendige Kokusai-dōri, besucht die Ruinen des Shuri-Schlosses (UNESCO-Welterbe) und taucht auf Märkten wie Makishi in die lokale Küche ein – unbedingt probieren: Gōyā Champurū, Rafute oder Sata Andagi! Nur eine kurze Fahrt entfernt warten paradiesische Buchten, etwa am Cape Manzamo oder an den Stränden von Yomitan und Onna.

Ein absolutes Highlight Okinawas sind jedoch die vorgelagerten Inseln. Die Kerama-Inseln (wie Zamami oder Tokashiki) sind ein Hotspot zum Schnorcheln: Korallenriffe, bunte Fische und – mit Glück – Meeresschildkröten schwimmen direkt vor Eurer Maske. Noch weiter südlich lockt das Yaeyama-Archipel: Ishigaki bietet Traumstrände wie Kabira Bay und ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge nach Taketomi (mit traditionellen Ryūkyū-Häusern) oder Iriomote, wo unberührter Dschungel und Mangroven warten.

Okinawa ist zudem bekannt für seine besondere Lebensart: Hier lautet das Motto „Nankuru nai sa“ – alles wird gut. Vielleicht liegt darin das Geheimnis der außergewöhnlich hohen Lebenserwartung der Menschen auf den Inseln. Wer sich nach einer Reise sehnt, die Entspannung, Naturschönheit, Kultur und Meer vereint, wird Okinawa lieben: ein ganz anderes Japan – warm, herzlich und karibisch-japanisch zugleich.