Hokkaidō, Japans nördlichste Hauptinsel, lockt mit spektakulärer Natur, klarer Luft und einer entspannten Atmosphäre, die sich grundlegend vom Rest des Landes unterscheidet. Wer Abenteuer, Outdoor-Aktivitäten und kulinarische Highlights liebt, findet hier ein Paradies fernab des Großstadtdrucks.

Besonders bekannt ist Hokkaidō für seine Nationalparks. Im Daisetsuzan-Gebirge wandert Ihr im Sommer durch alpine Blumenfelder und begegnet mit etwas Glück wilden Braunbären. Der Shikotsu-Tōya-Nationalpark bietet dagegen türkisfarbene Kraterseen, Onsen-Orte wie Noboribetsu und aktive Vulkane, während im Shiretoko-Halbinsel-Nationalpark im Osten unberührte Wildnis auf Euch wartet – UNESCO-Weltnaturerbe inklusive.

Städtefans sollten in Sapporo starten – jung, modern und berühmt für Bier, Ramen und den Schneefestival im Februar, bei dem gigantische Eis- und Schneeskulpturen entstehen. Im Sommer hingegen blühen die Lavendelfelder von Furano und Biei in prächtigen Farben, was besonders Fotografen begeistert.

Auch kulinarisch gehört Hokkaidō zur Spitzenklasse: Frisches Seafood wie Seeigel, Krabben und Jakobsmuscheln, cremiges Eis aus regionaler Milch, aber auch deftige Gerichte wie Jingisukan (Grilllamm) machen jede Mahlzeit zum Erlebnis. Winterliebhaber kommen ebenfalls nicht zu kurz: Skigebiete wie Niseko sind weltweit berühmt für ihren feinen, trockenen Pulverschnee – „Japow“ gilt unter Wintersportlern als Legende.

Ob Roadtrip entlang weiter Küsten, Erholung in heißen Quellen oder Festivals wie die Sommerfeuerwerke am Meer – Hokkaidō zeigt Japan von einer ungewohnt wilden, frischen Seite. Ideal für alle, die Freiheit, Naturerlebnisse und authentischen Genuss schätzen – und bereit sind, sich in eine noch ursprünglichere Version Japans zu verlieben.