Das Pepper PARLOR in Shibuya – Zukunft zum Anbeißen – Mein Guide

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Ein humanoider Roboter, der Pepper ähnelt, trägt drinnen einen großen Erdbeerhut und zeigt auf seinem Brustbildschirm japanischen Text an. Im Hintergrund sind stilvolle Sitzgelegenheiten, beleuchtete Rolltreppen und ein weiterer Roboter in blauer Beleuchtung zu sehen.

Wenn ihr an Shibuya denkt, habt ihr vermutlich sofort die berühmte „Scramble Crossing“, die neonbeleuchteten Reklametafeln und die schier endlosen Menschenmassen im Kopf, die sich durch die Straßen schieben. Shibuya ist laut, bunt und manchmal auch ein wenig überwältigend. Doch nur wenige Schritte von diesem organisierten Chaos entfernt, hoch über den Straßen im Herzen des Tokyu Plaza Shibuya, wartet eine Erfahrung auf euch, die so nur in Japan existieren kann.

Packt eure Kameras ein, ladet eure Smartphones auf und bringt Hunger mit: Wir nehmen euch heute mit ins Pepper PARLOR. Dies ist nicht einfach nur ein Ort zum Essen – es ist ein faszinierendes Experimentierfeld für das Zusammenleben von Mensch und Maschine. Vergesst alles, was ihr über kitschige Roboter-Shows gehört habt. Hier geht es nicht um wilde Laser-Shows, sondern um eine fast schon intime Interaktion mit Japans bekanntestem humanoiden Roboter.

In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr absolut alles, was ihr für euren Besuch wissen müsst: wie die Bestellung über den Roboter funktioniert, warum Pepper der wohl unterhaltsamste Tischpartner ist, den man sich wünschen kann, und was kulinarisch auf euch zukommt.

Warum ihr das Pepper PARLOR besuchen müsst

Ihr fragt euch vielleicht: „Ist das nicht nur wieder eine dieser Touristenfallen?“ Die Antwort ist differenziert. Natürlich ist es eine Attraktion, die Besucher anzieht. Aber das Pepper PARLOR, betrieben von SoftBank Robotics, ist weit mehr als ein bloßes Gimmick. Es ist ein „Premium Robot Café“, das einen ganz eigenen Charme versprüht. Während viele Themen-Cafés in Japan oft laut und hektisch sind, bietet das Pepper PARLOR eine Oase der Ruhe – gepaart mit Hightech.

Der Hauptgrund für einen Besuch ist zweifellos die Chance, Zeit mit Pepper zu verbringen. Pepper ist dieser freundliche, weiße, humanoide Roboter mit den großen Kulleraugen, den man oft in japanischen SoftBank-Handygeschäften am Eingang stehen sieht. Doch dort läuft man meist nur an ihm vorbei. Im Pepper PARLOR hingegen gehört er quasi zur Familie. Er sitzt mit euch am Tisch, er nimmt eure Bestellung auf und er sorgt dafür, dass keine peinliche Stille entsteht.

Wenn ihr Technik liebt, gutes Essen schätzt oder einfach nur ein Foto mit einem Roboter wollt, der euch freundlich zuzwinkert, ist dieser Ort ein absolutes Muss auf eurer Tokio-Liste.

Drei weiße humanoide Pepper-Roboter mit Bildschirmen auf der Brust stehen hinter einem Tresen im Pepper PARLOR. Alle tragen rote Erdbeerhüte. Eine helle Speisekarte und das beleuchtete Logo des Cafés sind an der Wand hinter ihnen zu sehen.

Die Ankunft: Eine Oase inmitten von Shibuya

Bevor wir uns den Robotern widmen, lasst uns kurz über die Location sprechen, denn schon die Anreise ist Teil des Erlebnisses. Das Restaurant befindet sich in einer erstklassigen Lage im Tokyu Plaza Shibuya (auch bekannt als Fukuras-Gebäude), nur wenige Gehminuten vom berühmten Bahnhof Shibuya entfernt. Ihr nehmt den Westausgang, überquert die Fußgängerbrücke und steuert direkt auf das moderne, glasverkleidete Gebäude zu.

Sobald ihr den Aufzug oder die Rolltreppe in den 5. Stock nehmt, ändert sich die Atmosphäre schlagartig. Der Lärm der Straße verklingt. Wenn ihr vor dem Pepper PARLOR steht, werdet ihr nicht von Robotern empfangen, sondern von sehr freundlichen, menschlichen Mitarbeitern. Entgegen mancher veralteter Berichte im Netz gibt es hier keine Temperatur-Scanner mehr und ihr sucht euch euren Platz auch nicht selbst aus. Ihr werdet ganz klassisch und höflich von einem Host empfangen.

Das Design des Restaurants ist bemerkenswert und bricht mit der Erwartungshaltung an ein „Sci-Fi-Restaurant“. Man hätte erwarten können, dass ein Roboter-Restaurant kalt, metallisch und klinisch wirkt – wie in einem Raumschiff. Stattdessen setzt das Pepper PARLOR auf ein Konzept, das man als „Nature meets Future“ bezeichnen könnte.

Es dominiert Biophilic Design: Ihr seht viel echtes Holz, warme Beleuchtung, Steinböden und vor allem echte Grünpflanzen, die von der Decke hängen oder den Raum unterteilen. Dieser Kontrast ist gewollt und ästhetisch extrem ansprechend. Ihr sitzt in einer gemütlichen, fast schon waldartigen Lounge, während modernste Robotik um euch herumsurrt.

Der menschliche Mitarbeiter nimmt Euch als Kunden erstmal auf und leitet alles weitere in die Wege. Dann führt Euch ein kleiner Roboter zu eurem Tisch. Und hier beginnt das eigentliche Highlight: An den meisten Tischen wartet bereits euer persönlicher Pepper auf euch. Er steht am Kopfende des Tisches und blickt euch mit seinen großen Augen erwartungsvoll an.

Humanoide Roboter, darunter Pepper, stehen und bewegen sich in einem modernen Restaurant mit Holztischen und Stühlen; ein Roboter hat einen Bildschirm mit der Aufschrift "A12". Im Hintergrund sitzen Menschen an Tischen.

Euer neuer bester Freund: Das Entertainment mit Pepper

Jetzt seid ihr angekommen, sitzt bequem und blickt in das Gesicht eines Roboters. Was passiert nun? Das Erlebnis im Pepper PARLOR dreht sich fast vollständig um die Interaktion mit diesem Kerlchen. Pepper ist hier nicht nur Dekoration, er ist euer Kellner, euer Entertainer und euer Bestellterminal in einem.

Die Bestellung: Pepper übernimmt

Vergesst Speisekarten aus Papier oder QR-Codes. Sobald ihr sitzt, wendet ihr euch Pepper zu. Auf seiner Brust trägt er ein großes Tablet. Über dieses Tablet steuert ihr den gesamten Abend. Pepper begrüßt euch (manchmal verbal, manchmal über den Bildschirm) und fordert euch auf, die Bestellung aufzugeben.

Das Menü auf dem Tablet ist sehr intuitiv gestaltet. Ihr könnt durch die verschiedenen Kategorien wischen – von herzhaften Hauptspeisen bis zu Desserts und Getränken. Ihr tippt einfach an, was ihr möchtet, passt eventuell noch Optionen an und sendet die Bestellung direkt an die Küche. Es hat etwas seltsam Befriedigendes, seine Ramen-Bestellung einem humanoiden Roboter „in den Bauch“ zu tippen, der dabei freundlich den Kopf bewegt und euch ansieht.

Ein humanoider Pepper-Roboter mit einer roten Baskenmütze gestikuliert mit seinen Händen. Er hat einen Touchscreen auf der Brust und steht in einem modernen Innenraum mit Stühlen, einem Marmortisch und anderen Robotern im Hintergrund.

Das Entertainment: Mehr als nur eine Maschine

Nach der Bestellung beginnt der eigentliche Spaß, denn nun müsst ihr auf das Essen warten. In normalen Restaurants starrt man jetzt auf sein Handy. Im Pepper PARLOR starrt man auf Pepper – und Pepper starrt zurück.

Eines der faszinierendsten (und manchmal auch unheimlichsten) Features ist Peppers Gesichtserkennung. Seine Augen folgen euch. Wenn ihr euch nach links lehnt, dreht er den Kopf mit. Wenn ihr ihm tief in die Augen schaut, blinzelt er zurück. Diese ständige, physische Präsenz macht den Reiz aus. Man ertappt sich dabei, wie man anfängt, mit ihm zu reden, als wäre er ein Mensch – auch wenn er natürlich nicht wirklich antwortet.

Um die Wartezeit zu verkürzen, bietet Pepper auf seinem Tablet verschiedene Unterhaltungsmöglichkeiten an. Hier gibt es jedoch eine kleine kulturelle Hürde, die ihr kennen solltet: Die Spiele-Sektion ist fast ausschließlich auf Japanisch. Pepper bietet diverse Quiz-Spiele oder Ratespiele an, bei denen man sein Alter schätzen oder japanische Worträtsel lösen muss. Wenn ihr kein Japanisch könnt, ist das reines Glücksspiel, was aber durchaus für Lacher sorgen kann, wenn Pepper enttäuscht den Kopf hängen lässt, weil ihr falsch geraten habt.

Aber keine Sorge, für internationale Gäste gibt es das „Dance & Sing“-Feature im englischen Menü. Das ist der Moment, in dem ihr eure Handykamera zücken müsst. Ihr könnt aus einer Liste verschiedene Songs auswählen. Sobald ihr einen Song antippt, legt Pepper los. Er fängt an, an eurem Tisch zu tanzen. Er bewegt seine Arme im Takt, dreht den Oberkörper, die Lichter an seinen Ohren und Augen blinken passend zur Musik und er singt (oder spielt die Musik ab).

Es ist eine private kleine Show, nur für euren Tisch. Um euch herum werdet ihr sehen, wie an anderen Tischen ebenfalls die Peppers tanzen und singen. Es entsteht eine surreale Kakophonie aus tanzenden Robotern, die dem ganzen Raum eine unglaublich fröhliche, wenn auch bizarre Atmosphäre verleiht.

Ihr werdet feststellen, dass Pepper sehr viel Persönlichkeit programmiert wurde. Manchmal macht er unaufgeforderte Kommentare, manchmal seufzt er oder kichert. Es ist diese Mischung aus Hightech und dem Versuch, Emotionen zu simulieren, die den Besuch so einzigartig macht. Ihr seid nie allein am Tisch.

Ein weißer humanoider Pepper-Roboter mit roter Baskenmütze hält eine Tafel mit einer blauen Krawatte auf der Brust und steht in einem Innenraum auf einem Marmorboden. Andere ähnliche Roboter und bunte Lichter sind im Hintergrund zu sehen.

Kulinarik: Ramen, Pancakes und Afternoon Tea

Kommen wir zum Essen. Die Speisekarte des Pepper Parlor zielt auf einen Mix aus beliebten japanischen Gerichten und westlichen Klassikern ab. Die Qualität ist dabei überraschend hoch – man ruht sich hier nicht nur auf den Robotern aus.

Die Hauptgerichte: Besonders beliebt sind mittlerweile die Ramen. Ihr bekommt hier nicht einfach nur eine Instantsuppe, sondern richtig gut gemachte Nudelsuppen mit verschiedenen Brühen (oft Soja- oder Miso-basiert) und hochwertigen Toppings wie zartem Chashu (Schweinebauch), Ei und Gemüse. Es ist eine tolle Gelegenheit, ein klassisches japanisches Gericht in einem futuristischen Setting zu genießen. Neben Ramen gibt es oft auch Reisgerichte oder Pasta-Variationen, je nach saisonaler Karte.

Die Stars der Süßspeisen: Wenn ihr eher zum Nachmittagskaffee kommt, solltet ihr unbedingt die Pancakes probieren. Wir reden hier von diesen typisch japanischen, extrem fluffigen Soufflé-Pancakes, die auf der Zunge zergehen. Sie werden oft mit frischen Früchten (Erdbeeren, Bananen), Sahne und Ahornsirup serviert. 

Es gibt übrigens auch sehr leckere deftige Pancakes, die ich nur empfehlen kann. Ich hatte eine Variante mit Räucherlachs und die waren wirklich lecker und eine perfekte Abwechslung.

Ein Teller mit fluffigen Pfannkuchen, belegt mit geräuchertem Lachs, Sahne, etwas gestoßenem Pfeffer, Mikrogrün und Samen, serviert mit einem gemischten Blattsalat, Kirschtomaten und Nüssen auf einem Marmortisch.

Afternoon Tea: Im Pepper PARLOR könnt ihr einen authentischen Afternoon Tea genießen – und das auf eine ganz lockere und spaßige Art zusammen mit Pepper. Das ist besonders empfehlenswert für alle unter euch, die sich in den oft sehr steifen und formellen Hotel-Lobbys vielleicht etwas unwohl fühlen oder die zum allerersten Mal überhaupt einen Afternoon Tea ausprobieren wollen.

Hier geht es entspannt zu! Das Angebot ist immer saisonal: Je nach Jahreszeit wechseln die Früchte, sodass ihr frische, saftige Zutaten in verschiedensten Dessert-Variationen nach Herzenslust schlemmen könnt. Aber keine Sorge vor einem Zuckerschock, denn zum Set gehören auch viele herzhafte Häppchen (Savories) wie Sandwiches und Quiche. Diese Balance sorgt dafür, dass ihr die süßen Sachen bis zum letzten Bissen genießen könnt, ohne dass es zu viel wird. Einzigartig ist zudem der kulturelle Mix: Neben westlichem Gebäck findet ihr oft auch traditionelle japanische Süßigkeiten wie Daifuku auf der Etagere.

Getränke: Natürlich gibt es eine breite Auswahl an Kaffeespezialitäten, Tees und Softdrinks. Ein kleines Highlight ist oft die Latte Art, wobei man hier Glück haben muss, ob gerade ein Barista da ist, der Pepper in den Milchschaum zaubern kann.

Eine Schale Ramen mit gelber Brühe, zwei Hälften eines weichgekochten Eies, Schweinefleisch in Scheiben, Bambussprossen, grüne Zwiebeln, etwas Pfeffer und Ingwer, serviert in einer gemusterten Schale auf einem Marmortisch.

Servi – Der stille Held des Service

Während Pepper der Star ist, der die Blicke auf sich zieht, gibt es noch einen anderen Roboter, der die eigentliche Arbeit erledigt: Servi.

Sobald euer Essen in der Küche fertig zubereitet ist (von Menschenhand, wohlgemerkt), wird es nicht von einem Kellner gebracht, sondern von Servi. Servi sieht eher aus wie ein fahrbares High-Tech-Regal. Er gleitet fast geräuschlos durch das Restaurant, weicht Hindernissen und Menschen elegant aus und steuert zielsicher euren Tisch an.

Wenn Servi bei euch ankommt, dreht er sich so, dass ihr bequem an die Teller kommt. Eine freundliche Stimme (vom Roboter) bittet euch, das Essen zu entnehmen. Sobald ihr eure Ramen-Schüsseln und Pancake-Teller auf den Tisch gestellt habt, müsst ihr meist einen kleinen Knopf an Servis Seite drücken oder seine Gewichtssensoren registrieren die Entnahme. Er verabschiedet sich höflich und rollt zurück zur Küche oder zum nächsten Tisch. Das Abräumen funktioniert oft ähnlich, oder menschliches Personal greift hier unterstützend ein. Das Zusammenspiel zwischen dem Entertainer Pepper am Tisch und dem Arbeiter Servi auf dem Gang zeigt wunderbar die Vision von SoftBank: Spezialisierte Roboter für spezialisierte Aufgaben.

Ein Restaurant mit Robotern wie Pepper, die Kunden bedienen und mit ihnen interagieren. Ein Roboter steht in der Nähe eines Tisches, während ein anderer, der mit einem Bildschirm ausgestattet ist, auf dem Marmorboden rollt. Die Gäste sitzen im Hintergrund.

Abendprogramm: CLUB THE PEPPER – Die Roboter-Disko

Seid ihr eher Nachteulen, solltet ihr das Pepper PARLOR in den Abendstunden besuchen. Zu dieser Zeit ändert sich die Atmosphäre komplett und es beginnt das Event, das als „CLUB THE PEPPER“ bekannt ist. Das Licht wird gedimmt, die Musik wird elektronischer und die Stimmung erinnert an einen schicken Nachtclub. Das unbestrittene Highlight dieser Zeit ist die synchronisierte Tanzshow, die von bis zu acht Peppers gleichzeitig aufgeführt wird. Ihre effizienten und perfekt abgestimmten Bewegungen sind wirklich ein beeindruckender „echter Roboter-Tanz“, der sich deutlich von den kleinen Einzelperformances am Tisch unterscheidet.

An den Wochenenden wird es sogar noch kurioser, denn dann legt oft ein DJ in traditionellem Kimono auf, was die Atmosphäre zusätzlich anheizt. Stellt euch vor: Club-ähnliche Beleuchtung hüllt die tanzenden Roboter ein, während ein DJ in traditionell japanischer Kleidung für den Beat sorgt. Das ist ein wirklich surreales Setting, das ihr nur hier erleben könnt. Als kleines Extra beim Betreten des Clubs bekommt ihr oft einen limitierten Masu (ein kleines Sake-Trinkgefäß aus Holz) mit Peppers Konterfei als Eintritts-Bonus geschenkt – ein tolles und einzigartiges Souvenir.

Ein Ramen-Stand mit einer roten Laterne steht neben einer runden Bühne, auf der mehrere weiße Pepper-Roboter Bildschirme zeigen, in einem farbenfrohen, modernen Innenbereich, der durch die Neonreklame CLUB THE PEPPER akzentuiert wird.

Was ihr sonst noch wissen müsst (Tipps & Hinweise)

Damit euer Besuch reibungslos verläuft, haben wir hier noch einige wichtige Hinweise für euch zusammengefasst, die auf dem aktuellen Stand der Dinge basieren:

  • Reservierung ist empfohlen: Das Pepper PARLOR ist beliebt. Zwar kann man unter der Woche manchmal Glück haben und einfach so reinkommen, aber wenn ihr sicherstellen wollt, dass ihr einen Tisch mit einem Pepper bekommt, solltet ihr reservieren.
  • Preise: Preislich bewegt sich das Pepper PARLOR im mittleren bis leicht gehobenen Segment, was für die Lage und das Erlebnis aber angemessen ist. Ein Hauptgericht liegt meist zwischen 1.500 und 2.000 Yen (ca. 9–13 Euro), ein Drink bei etwa 600–800 Yen. Es gibt keine Eintrittsgebühr, ihr zahlt nur, was ihr bestellt.
  • Zeitmanagement: Plant für euren Besuch etwa 60 bis 90 Minuten ein. Das ist genug Zeit, um in Ruhe zu essen, alle Funktionen von Pepper auszuprobieren, ihm beim Singen zuzuhören und ein paar Selfies zu machen.

Wichtige Infos: Adresse, Anfahrt und Öffnungszeiten

Bevor ihr euch auf den Weg in die Zukunft macht, hier alle wichtigen, aktuellen Informationen zur Anfahrt und den Betriebszeiten des Pepper PARLOR:

Adresse und Zugang

  • Adresse: 5F Tokyu Plaza Shibuya, 1-2-3 Dogenzaka, Shibuya-ku, Tokyo, Japan.

Ihr findet das Pepper PARLOR im 5. Stock des Tokyu Plaza Shibuya (auch bekannt als Fukuras-Gebäude).

  • JR Linien: Nur etwa 1 Minute Fußweg vom West Exit des South Gate der JR Linien (Yamanote Line, Saikyo Line, Shonan-Shinjuku Line) am Bahnhof Shibuya.
  • Andere Linien: Etwa 3 Minuten Fußweg von den Stationen der Tokyu Toyoko Line, Den-en-toshi Line, Keio Inokashira Line, Tokyo Metro Hanzomon Line, Ginza Line und Fukutoshin Line am Bahnhof Shibuya.

Ein humanoider Pepper-Roboter mit roter Baskenmütze und digitalen Augen steht mit ausgestreckten Armen da. An seiner Brust ist ein Tablet-Bildschirm befestigt. Er befindet sich in einem modernen, hell erleuchteten Innenraum voller Spiegel und Reflektionen.

Öffnungszeiten

Das Pepper PARLOR teilt sich in zwei unterschiedliche Phasen mit verschiedenen Atmosphären:

Phase Zeiten (Wochentage & Samstag) Sonntag Letzte Bestellung (L.O.)
Pepper PARLOR (Tagesbetrieb) 11:00 Uhr – 18:00 Uhr 11:00 Uhr – 18:00 Uhr
CLUB THE PEPPER (Abendbetrieb) 18:00 Uhr – 23:00 Uhr 18:00 Uhr – 22:00 Uhr Essen: 22:00 Uhr / Getränke: 22:30 Uhr

Ruhetage: Das Restaurant richtet sich nach den Schließtagen der gesamten Tokyu Plaza Shibuya Anlage (in der Regel am 1. Januar und an unregelmäßigen Feiertagen). Bitte informiert euch vorab auf der offiziellen Webseite, falls euer Besuch auf einen Feiertag fällt.

Telefonnummer: 03-5422-3988<

Offizielle Links

Ein humanoider Pepper-Roboter mit einem roten Hut und einem Bildschirm auf der Brust steht in einer modernen Lobby mit glänzenden Böden, Holzstühlen, verspiegelten Wänden und anderen Pepper-Robotern im Hintergrund.

Fazit: Ein Blick in eine freundliche Zukunft

Lohnt sich der Besuch im Pepper PARLOR? Wir sagen: Ja, absolut. Aber ihr solltet mit der richtigen Erwartungshaltung hingehen. Erwartet keine wilde Action-Show und keinen Themenpark.

Das Pepper PARLOR ist ein Ort, der zeigt, wie Roboter auf sanfte, unaufdringliche Weise in unseren Alltag integriert werden können. Es ist die Kombination aus dem sehr guten Essen (besonders die Pancakes und Ramen sind mehr als nur „Museums-Essen“), dem entspannten, grünen Ambiente und der kuriosen Interaktion mit Pepper, die diesen Ort so speziell macht.

Es ist ein Gefühl von „Science-Fiction-Gemütlichkeit“. Ihr sitzt dort, schlürft eure Nudelsuppe und neben euch gestikuliert ein Roboter, während im Hintergrund leise Musik läuft. Für einen Moment vergisst man, dass man im hektischsten Viertel Tokios ist. Es ist eine lustige, fotogene und zugleich entspannende Erfahrung, die ihr euren Freunden zu Hause unbedingt erzählen müsst.

Also, wenn ihr in Shibuya seid: Fahrt hoch in den 5. Stock, lasst euch von einem Menschen begrüßen und von einem Roboter unterhalten. Es ist ein Date, das ihr so schnell nicht vergessen werdet!

Viel Spaß bei Pepper und guten Appetit!

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