Burgen, Gärten, Abenteuer – Unsere Japan-Reise 2026

0
81
Eine traditionelle japanische Burg mit weißen Wänden und schwarzen Verzierungen steht hinter Steinmauern, eingerahmt von Bäumen mit grünen und kahlen Ästen unter einem wolkenverhangenen Himmel - ein ikonischer Anblick auf jeder Japan-Reise.

Eigentlich kann ich es kaum glauben, dass unsere Japan-Reise 2026 auch schon wieder Vergangenheit ist. Haben wir nicht erst gestern mit der Planung dazu angefangen? Unendlich viele You-Tube Videos als Inspiration angeschaut und diese unglaubliche Vorfreue gespürt? Und jetzt liegt alles schon wieder hinter uns und wir blicken auf eine wundervolle und spannende Zeit mit unendlich vielen Erlebnissen zurück.

Wer von Euch nicht zum ersten Mal nach Japan reist, der kennt vielleicht diese Gefühl des “Nach Hause Kommens”. Sobald man gelandet ist fühlt man sich, als wäre man nie weg gewesen. Und bei unserer fünften Reise war es wieder genau so. All die Anspannung vorher legt sich und man will einfach nur noch dieses tolle Land genießen. Und natürlich nehme ich Euch auch in diesem Jahr wieder Tag für Tag mit auf unsere Route. Vielleicht bekommst ja auch Du dadurch etwas Inspiration.

Nicht die erste Reise? Zeit für neue Entdeckungen

Während Erstreisende vor allem die Golden Route für sich entdecken, hat man bei allen weiteren Reise das Luxusproblem “Was gibt es alles noch zu entdecken?”. Ich habe das Gefühl, dass man unendlich oft nach Japan reisen kann und trotzdem gibt es immer wieder noch etwas neues zu entdecken. Aber das macht ja auch irgendwie den Reiz aus, oder etwa nicht? Auf jeden Fall kann ich schon so viel verraten: Unsere Planungen gehen inzwischen bis ins Jahr 2029. Und auch dann waren wir noch nicht einmal in allen Regionen Japans unterwegs. 

Also wo sollten wie nun hin fahren. Die Entscheidung fiel diesmal auf Okayama als Basis-Ort. Von hier aus haben wir viele Tagesausflüge macht, waren unter anderem das erste Mal auf Shikoku und haben sogar einen Abstecher nach Kyushu gemacht. Es war auf jeden Fall richtig toll und die richtige Wahl. Auch wenn unser Hotel etwas näher am Bahnhof hätte liegen können.

In der zweiten Woche haben wir uns wieder in Tokyo in unserem heißgeliebten Asakusa Tobu Hotel* niedergelassen. Da wir im letzten Jahr die vollen zwei Wochen in Tokyo verbracht hatten, haben wir diesmal aber unseren gekauften JR Pass* nochmal richtig ausgenutzt und einige weitere spannende Ausflüge gemacht, die die Planung für unsere nächsten Reisen natürlich auch gleich auf neue Höhen getrieben haben. Aber lest mehr.

Eine malerische Ansicht einer japanischen Küstenstadt mit Gebäuden entlang eines Flusses, umgeben von grünen Hügeln und Bergen unter einem teilweise bewölkten Himmel, mit traditionellen Gärten und einem historischen Gebäude im Vordergrund.

Unsere Reise im Überblick

Tag 1 – Flug und Weiterreise nach Okayama – Nachdem wir sicher gelandet und durch den Zoll waren, haben wir uns direkt unseren JR-Pass* abgeholt und uns für die Weiterfahrt nach Okayama vorbereitet. Da wir mit unseren Koffern nicht umsteigen wollten, habe ich eine Fahrt mit dem Nozomi zu unserem Pass hinzu gebucht. Das hat uns für zwei Personen umgerechnet etwa 65,00 € gekostet. Vom Flug übernächtigt und mit Gepäck war es uns das auf jeden Fall wert und gegen 15:30 Uhr waren wir endlich vor Ort angekommen.

Nachdem wir eine Stunde in dem JR Büro gewartet hatten, um unsere Buchungen in spezielle Zugtickets umzutauschen, konnten wir dann auch endlich ins Hotel, wo wir erstmal totmüde auf’s Bett gefallen sind. Kurz vor unserer Abreise hatten wir durch Zufall auf NHK eine Reportage über die Okayama Ramen gesehen, inklusive Restaurantempfehlung, also machten wir uns nach einem kleinen Power-Nap auf den Weg dort hin. Der Weg hat sich gelohnt, denn die Ramen waren wirklich super-lecker. Und so fielen wir müde und satt in unser wohlverdientes Bett.

Ein kleiner kreisförmiger Garten (Gärten) mit einer weißen Skulptur ist von einem steinernen Weg umgeben, der in einem städtischen Gebiet mit Bäumen, Gebäuden und parkenden Autos liegt und auch an einem bewölkten Tag den Charme von Burgen widerspiegelt.

Tag 2 – Fukuyama, Onomichi, Okayama Castle – Am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon um 6:00 Uhr, denn um kurz nach 7:00 Uhr fuhr der One Piece Shinkansen, den wir unbedingt nehmen wollten. Und so ging es als erstes nach Fukuyama. Da es noch so früh am Tag war, sind wir erst einmal im Doutor Café zum Frühstück eingekehrt. Und als die Fukyama Castle ihr Tore öffnete, waren wir die ersten vor Ort. Die Burg kann ich Euch übrigens ganz sehr ans Herz legen. Uns hat es auf jeden Fall gut gefallen.

Nachdem wir die Burg ausgiebig erkundet hatten, ging es mit der Lokalbahn weiter nach Onomichi, auf das ich mich ganz besonders gefreut habe. Mit der Seilbahn ging es hinauf auf den Senkoji und von dort über den Senkoji Tempel, die Cat Alley und  den Ushitora Schrein wieder hinunter in die Stadt. Dann haben wir uns erstmal mit den berühmten Onomichi Ramen gestärkt (für die wir auch wieder eine Stunde angestanden haben) und sind noch etwas an der Promenade entlang spaziert, um die Sonne und den Ausblick zu genießen. Mit dem Bus ging es dann zum Bahnhof Shin-Onomichi und von dort mit dem Shinkansen wieder zurück nach Okayama.

Da es am Vortag so geregnet hatte, haben wir am Abend noch die Gelegenheit genutzt und die Okayama Castle besucht. Die Krähenburg (nicht zu verwechseln mit Matsumoto Castle, die ebenfalls Krähenburg genannt wird) war ebenfalls sehr schön und hatte einiges zu bieten. Wir hatten auf jeden Fall auch hier viel Spaß.

Traditionelles japanisches Schloss mit weißen Wänden, schwarzen Akzenten und goldenen Verzierungen, umgeben von Bäumen in der Präfektur Okayama - bekannt als das Land des Sonnenscheins - unter einem blauen Himmel mit vereinzelten Wolken.

Tag 3 – Takamatsu – Am nächsten Tag ging es dann für uns das erste Mal auf die Insel Shikoku. Bisher hatten wir diese noch nicht besucht. Schon die Anreise war besonders, denn ich hatte uns Sitzplätze im Anpanman-Train gebucht. Für mich als großen Fan ein besonderes Erlebnis. Und mit etwas Glück konnte ich sogar gleich zwei davon fahren. 

In Takamatsu angekommen mussten wir natürlich erst einmal Udon probieren. Sooo lecker. Und dann ging es zuerst zur Takamatsu Castle und danach in den Ritsurin Garten, einen wunderschönen japanischen Garten, dessen Ruhe wir ausführlich genossen haben. Perfekt für einen Sonntagsausflug. Und so fuhren wir am Abend glücklich nach Hause.

Ein malerischer japanischer Garten auf Ihrer Japan-Reise, mit einer geschwungenen Holzbrücke über einen Teich, umgeben von üppig grünen Bäumen, gepflegten Sträuchern und traditionellen Gebäuden im Hintergrund. Die Menschen schlendern über die Brücke und an den ruhigen Gärten entlang.

Tag 4 – Kobe – Kobe stand schon lange auf unserer Bucket-Liste und diesmal hat es endlich mit einem Besuch geklappt. Und auch wenn das Wetter nicht so gut war, haben wir unserem Besuch im Erdbeben-Memorial, auf dem Kobe Tower, beim Shopping, im Anpanman-Museum und natürlich beim Probieren von Kobe-Rind genossen. Auch in China-Town haben wir vorbei geschaut, bevor es dann leider anfing zu regnen und wir wieder zurück nach Okayama gefahren sind. Dabei hat Kobe noch viel mehr zu bieten, also kommen wir hoffentlich irgendwann einmal wieder.

In großen weißen Buchstaben steht BE KOBE auf einer Uferpromenade, perfekt für jede Japan-Reise. Ein modernes, gestuftes Hotelgebäude und ein angedocktes Schiff stehen im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Tag 5 – Shimonoseki, Mojiko, Kokura – Am nächsten Tag ging es zuerst nach Shimonoseki. Neben einem Besuch auf dem Kaikyō Yume Tower waren wir natürlich dort, um Kugelfisch zu essen, denn dafür ist Shimonoseki bekannt. Und ich muss sagen, es war wirklich interessant und lecker. Ich kann einen Besuch nur empfehlen. Ihr werdet nirgendwo günstigeren Kugelfisch finden.

Danach ging es mit der kleinen Fähre hinüber nach Mojiko, das bereits auf der Insel Kyushu liegt. Die Stadt ist vor allem für sein charmantes Mojiko Retro-Viertel bekannt. Es ist ein ehemaliger wichtiger Hafen aus dem frühen 20. Jahrhundert, der heute für seine gut erhaltene westliche Architektur, maritime Atmosphäre und kulinarische Spezialitäten geschätzt wird. 

Zum Schluss ging es mit der Bahn nach Kokura / Kitakyushu. Dort haben wir am späten Abend noch die Kokura Castle mit dem Yasak Schrein und dem Kokura Castle Garden besucht. Der perfekte Abschluss für diesen Tag und nach einer leckeren Schüssel Tonkotsu-Ramen (die man unbedingt essen muss, wenn man in der Präfektur Fukuoka ist) ging es mit dem Shinkansen zurück nach Okayama.  

Ein traditionelles japanisches Schloss mit weißen Mauern und einem Steinsockel steht hinter einem großen hölzernen Torii-Tor. Bäume und gepflegte Gärten rahmen die Szene ein und machen sie zu einem Höhepunkt jeder Japan-Reise. In der Nähe des steinernen Weges ist eine rote Barrikade zu sehen.

Tag 6 – Hiroshima – Am Mittwoch ging es wieder einmal in meine absolute Herzensstadt Hiroshima. Egal wie oft wir hier her kommen, wir lieben es immer wieder. Da wir das Hiroshima Peace Memorial Museum bei unserer allerersten Reise nur kurz besucht hatten, haben wir uns diesmal richtig viel Zeit für das Museum genommen. Danach sind wir noch durch den Peace Park geschlendert und haben uns auf die Spurensuche der Atombombe begeben. Danach ging es erstmal zur Stärkung ins Okonomimura, zum Okonomiyaki-Essen (ich gebe zu, der eigentliche Grund unseres Besuchs).

Nach dem Essen haben wir den Shukkeien Garten besucht. Diesen kannten wir bisher noch nicht und wir haben einen sehr entspannten Nachmittag genossen. Ein wirklich schöner Garten, den ich nur empfehlen kann. Und danach ging es noch einmal zum Okonomiyaki-Essen, denn in Deutschland gibt es die Hiroshima-Variante leider nicht, also muss es wieder für ein Jahr halten.

Nächtliche Ansicht der Stadt Hiroshima mit beleuchteten Gebäuden, die sich in einem ruhigen Fluss spiegeln; links steht das Hiroshima-Friedensdenkmal (Atombombenkuppel), umgeben von Bäumen und Lichtern der Stadt in der Nähe des ikonischen Friedensparks entlang der Golden Route

Tag 7 – Kurashiki, Kibitsu und noch etwas Okayama – Unseren letzten Tag in Okayama haben wir zum Erkunden der näheren Umgebung genutzt. Als erstes ging es nach Kurashiki. Dort haben wir den Achi Schrein, den Ivy Square und natürlich das Kurashiki Bikan Historical Quarter besucht und sind auch mit einem Boot über den Kanal geschippert. Wunderbar entspannend und ein toller Ort zum einkaufen.

Danach ging es nach Kibitsu zum Kibitsu Schrein. Dieser ist berühmt als Ursprungsort der Momotaro-Legende (Pfirsichjunge) und für seine einzigartige Architektur, den Kibitsu-zukuri-Stil, der als Nationalschatz gilt. Der 360 Meter lange, überdachte Korridor war ein echtes Highlight. Auch wenn der Schrein etwas abseits liegt und mit der Bahn eher umständlich zu erreichen ist, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

Als wir am Nachmittag wieder zurück waren, haben wir uns noch etwas in Okayama umgeschaut und uns von der Stadt verabschiedet. Ein Besuch in einem kleinen versteckten Izakaya war dann der perfekte Abschluss dieses Reiseabschnitts.

Drei Personen mit traditionellen Hüten sitzen in einem Holzboot auf einem Kanal in Okayama, geführt von einem Mann in Rot. In der Nähe stehen ein weißes Gebäude und eine gewölbte Steinbrücke, ein Baum und eine Rikscha deuten auf diese Reise durch das Land des Sonnenscheins hin.

Tag 8 – Kyoto, Hamamatsu – Nach einer Woche wurde Zeit für einen Ortswechsel. Nachdem wir unsere Koffer per Takkyubin nach Tokio vorausgeschickt hatten, ging es mit einem kleinen Rucksack bepackt als erstes nach Kyoto. Dort haben wir erst den Kyoto Tower besucht und sind dann noch zum Toji Tempel gelaufen.

Nach einem späten Mittagessen ging es dann weiter zu unserem nächsten Base Hamamatsu. Dort haben wir uns erst etwas die Stadt angeschaut und dann mussten wir natürlich die leckeren Gyoza probieren gehen, für die die Stadt unter anderem berühmt ist. Und ja, sie sind mega-lecker und wir fielen glücklich in unser neues Hotelbett.

Hinter blühenden Kirschblütenbäumen und gepflegten Gärten erhebt sich eine traditionelle japanische Pagode, die sich in einem ruhigen Teich mit klarem Himmel spiegelt - eine bezaubernde Szene auf Ihrer Japan-Reise.

Tag 9 – Fujinomiya, Shizuoka – Am nächsten Tag wurden wir mit einem Blick auf den Fuji aus unserem Hotelzimmer geweckt. Doch es sollte noch besser kommen. Denn heute ging es ab nach Fujinomiya. Schon auf der Fahrt dorthin wurden wir immer wieder von Mount Fuji gegrüßte und dann standen wir vor ihm. Und wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und Fuji-san war wirklich gut zu sehen. Wer schon einmal in Japan war weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.

Natürlich haben wir den Fujisan Hongu Sengen Taisha Schrein besucht, den Hauptschrein von über 1.300 Sengen-Schreinen, die den heiligen Berg Fuji verehren. In der Omiya Yokocho haben wir dann leckere Yakisoba probiert, bevor es weiter ging zum Mt. Fuji World Heritage Centre, wo man viel über den Fuji erfahren und eine virtuelle Besteigung des Fuji erleben kann.

Auf dem Rückweg haben wir noch in Shizuoka angehalten und uns die Stadt sowie die Sumpu Castle angeschaut. Eine gemütlich kleine Stadt, die wir ebenfalls sehr genossen haben.

Der schneebedeckte Berg Fuji erhebt sich unter einem strahlend blauen Himmel, umrahmt von kahlen Baumzweigen und Gebäuden am Fuße - ein ikonischer Anblick für jede Japan-Reise, bei der selbst der Winter versteckte Gärten und alte Burgen in der umliegenden Landschaft enthüllt.

Tag 10 – Hamamatsu, Yokohama, Sumida – Den Sonntag haben wir wieder ruhig angehen lassen. Nachdem wir unser leckeres Frühstücksbuffet im Hotel genossen hatten, sind wir noch etwas durch Hamamatsu geschlendert. Und dann ging es weiter mit dem Shinkansen in Richtung Tokyo

Unser Zwischenstopp was Shin-Yokohama, denn wir wollten eigentlich das Shin-Yokohama Ramen Museum besuchen. Leider hatten wir unseren Plan ohne den Sonntag gemacht, denn bereits bei unserer Ankunft war alles überfüllt und die Wartezeiten bei den einzelnen Restaurants wurde teilweise mit mehr als 90 Minuten angezeigt. Darauf hatten wir dann doch keine Lust und sind weiter nach Asakusa zu unserem Hotel gefahren.

Zum Glück konnten wir schon etwas früher in unser Hotelzimmer im Asakusa Tobu Hotel und unsere Koffer waren auch schon da. Und nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, sind wir durch Sumida in Richtung Skytree gelaufen. Es war ein wunderschöner sonniger Tag und wir haben eine Weile im Sumida Park gesessen, den Ushijima und die Kirschblüten zusammen mit dem Skytree fotografiert. 

Dort haben wir etwas geshoppt und dann ein leckeres Katsudon gegessen, bevor es zu Fuß zurück ins Hotel ging. Wir haben dafür den Sumida River Walk genutzt, der kurz nach Sonnenuntergang etwas ganz besonderes war. Nach einem kurzen Besuch am Sensoji Tempel und Asakusa Schrein war es dann auch Zeit für’s Bettchen. 

Der Tokyo Skytree erhebt sich in den klaren blauen Himmel, seine schlanke Silhouette wird von rosa blühenden Kirschblütenzweigen im Vordergrund eingerahmt.
Tag 11 – Nagano, Marunouchi – Um unseren JR-Pass* richtig auszureizen, haben wir am Montag einen Tagesausflug nach Nagano gemacht. Ein Tag ist eigentlich viel zu wenig, aber die wichtigsten Sehenswürdigkeiten konnten wir trotzdem besuchen. 

Als erstes ging es natürlich in den Zenkō-ji Tempel, einem der bedeutendsten buddhistischen Tempel Japans. Von dort aus sind wir dann die Shichifukujin Meguri (die Tour der sieben Götter des Glücks) gelaufen und haben weitere Tempel und Schreine entdeckt. Natürlich haben wir auch die leckeren Soba-Nudeln der Stadt probiert und haben auch einige Erinnerungen an die Olympischen Spiele entdeckt.

Mit dem Shinkansen ging es dann zurück zur Tokyo Station, da wir Marunouchi am Abend fotografieren wollten. Nach einem leckeren Abendessen bei unserem Lieblings-Mexikaner in Tokyo ging es dann ab ins Hotel.

Ein großer, traditioneller japanischer Tempel mit einem schrägen Dach, kunstvollen Holzdetails und weißen Bannern mit schwarzen Symbolen. Besucher auf ihrer Japan-Reise schlendern durch die ruhigen Gärten am Eingang unter blauem Himmel, während vor ihnen Weihrauchschwaden aufsteigen.

Tag 12 – Yamanote Line – unser erster richtiger Regentag auf dieser Reise. Deswegen haben wir einen schon länger gehegten Plan in Angriff genommen, alle Stationen der Yamanote Line zu besuchen. Und nachdem wir in Akihabara ein spezielles Stempelbuch gefunden hatten, konnte es los gehen. Dank JR-Pass konnten wir ja beliebig oft ein- und aussteigen, ansonsten könnte diese Aktion sehr teuer werden.

Ich kann übrigens so viel verraten: Wir haben es nicht in alle Stationen geschafft. Nachdem wir im Bahnhof Ōsaki in einem kleinen Izakaya gegessen, uns nach dem Stempel im Bahnhof Shibuya fast totgesucht haben und in der Takeshita Street Kaffee getrunken haben, haben wir in Mejiro aufgegeben und sind zurück nach Asakusa gefahren. Dort haben wir im Sushiro leckeres Sushi gegessen und sind dann zurück ins Hotel.

Eine Mini-Notizbuchhülle mit einem grünen Zug auf der Yamanote-Linie, perfekt für Ihre nächste Japan-Reise, mit einer kreisförmigen Karte mit Bahnhofsnamen in Japanisch und Englisch sowie einem grünen Balken mit Text am oberen und unteren Rand.

Tag 13 – Sendai – Zum 15. Jahrestag des großen Tohoku-Erdbeben ging es für uns nach Sendai. Auch hier muss ich sagen, ein Tag ist nicht genug – vor allem, wenn viele andere die gleiche Idee hatten und die Stadt und vor allem der Loop-Bus extrem voll waren. Zumindest haben wir das berühmte Mausoleum Zuihōden von Date Masamune, die Sendai Castle Ruinen und den Osaki Hachiman Schrein besucht. Kurz vor der Schließung waren wir auch noch kurz im Anpanman Museum – damit habe ich fast alle in Japan besucht.

Natürlich mussten wir auch die kulinarischen Köstlichkeiten Rinderzunge und Zunda probieren. Die Rinderzunge war unglaublich lecker, Zunda (eine süße, leuchtend grüne Paste aus pürierten jungen Sojabohnen (Edamame), die mit Zucker und Salz gewürzt wird) war eher gewöhnungsbedürftig.

Ein reich verziertes japanisches Tempelgebäude mit kunstvollen goldenen, roten und bunten Schnitzereien, schwarzen Holzpaneelen und einem Ziegeldach steht unter freiem Himmel unter einem blauen Himmel mit vereinzelten Wolken, umgeben von Bäumen und Gärten auf Ihrer Japan-Reise.

Tag 14 – Kanda Myōjin Schrein, Yushima Tenman-gū Schrein, Ueno Park, Sugamo, Sumida – Unseren letzten Tag haben wir noch einmal zur Erkundung von Tokyo genutzt. Als erstes ging es zum Kanda Myōjin Schrein, ein wirklich wunderschöner Schrein dessen Besuch sich auf jeden Fall lohnt. Von dort aus ging es zu Fuß bis zum Yushima Tenman-gū Schrein (auch sehr empfehlenswert) und zum Ueno Park. Dort sind wir erst etwas geschlendert und haben nach Kirschblüten geschaut, dann waren wir in einem unserer Lieblingsrestaurants und haben Tomaten-Ramen gegessen. 

Am Nachmittag ging es nach Sugamo, das als Grandmother Harajuku bekannt ist. Hier kann man in der Sugamo Jizodori Shopping Street toll einkaufen und im Togenuki Jizoson Koganji Tempel um Gesundheit und ein langes Leben bitten. Nach einem Eisbecher ging es dann zurück in Richtung Asakusa.

Dort waren wir erst in der Zentrale des Spielzeugherstellers Bandai, in der es eine kleine Ausstellung befindet. Und weil wir noch etwas Zeit hatten, sind wir noch kurz nach Sumida ins Origami-Museum gelaufen. 

Nach unserem letzten Abendessen ging es dann zurück ins Hotel, denn am nächsten Tag klingelte der Wecker leider sehr früh, damit wir zum Flughafen fahren und zurück nach Deutschland fliegen konnten. Das Ende einer tollen Reise mit vielen interessanten neuen Reisezielen.

Eine steinerne Löwen-Hund-Statue sitzt auf einem Sockel vor einem traditionellen japanischen Schrein mit roten Säulen, verschnörkelten goldenen und grünen Dachverzierungen und kunstvollen Holzdetails - ein ikonischer Anblick auf jeder Japan-Reise durch Burgen und Gärten.

Tipps für Eure Reiseplanung

Ihr habt Lust bekommen, selbst einmal Tokyo und Japan zu erkunden? Dann gibt es hier meine Reisetipps für Euch zusammengefasst:

Ein klarer Blick auf den schneebedeckten Berg Fuji, der sich über eine Stadtlandschaft aus Häusern und Gebäuden erhebt, unterstreicht den Reiz einer Japan-Reise unter strahlend blauem Himmel.

Unsere weiteren Reisen nach Japan

Inzwischen waren wir schon mehrmals in Japan. Hier findet Ihr alle Informationen:

Und hier erfahrt Ihr, warum Japan mein Sehnsuchtsort ist. Oder entdeckt weitere tolle Reiserouten.

Ein traditionelles japanisches Schlossgebäude mit weiß verputzten Wänden, hölzernen Akzenten und einem Ziegeldach steht in der Präfektur Okayama, Land des Sonnenscheins, umgeben von Bäumen und in warmes Sonnenlicht getaucht.

Transparenz und Vertrauen: In diesen Beitrag befinden sich Empfehlungs-Links, welche mit *gekennzeichnet sind. Diese bedeutet für dich keine Mehrkosten, aber: Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Diese hilf mir, diese Seite zu betreiben und unterstützt den Blog und meine Arbeit. Vielen lieben Dank!

 

Empfehlungen

Nutzt Du diese Links, dann erhalte ich eine kleine Provision. Du hast dadurch keine Extra-Kosten, unterstützt mich aber dabei, diesen Blog zu betreiben

Sharing is caring